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Programm 26./27.10.

26.10.

19.00:  Knights – Chemnitz

27.10.

10.00:  SEK-U14-OL – Crailsheim (SH West)

13.00:  SEK-JBBL – Zuffenhausen (Stuttgart, Sporthalle West)


Ein überraschender Dämpfer

Damit war nicht unbedingt zu rechnen: 75:79 verlor die Erste der VfL-Basketballer ihr Heimspiel gegen BBU 2 – das mit acht Spielern und einem Altersschnitt von 17,5 Jahren antrat.

32 Minuten lang dachten wohl die allermeisten der 100 Zuschauer an diesem Sonntagabend in der Sporthalle Stadtmitte, dass man dieses Spiel niemals verlieren könnte. Da stand es zwar nur 67:60, aber der VfL wirkte als das klar bessere Team, reifer, souveräner, stärker besetzt. Doch plötzlich klappte im Angriff nichts mehr, der 18-jährige Ulmer Patrick Antic erzielte neun der zwölf Punkte zum 70:72 (37.) – und das Spiel war komplett gedreht. In den letzten vier Minuten gelang den Kirchheimern kein Feldkorb mehr, aus acht Freiwürfen wurden nur fünf Punkte erzielt, und so konnten die blutjungen Ulmer – einer erst 15 (Topscorer David Fuchs, 19 Punkte), zwei gerade mal 16 Jahre alt – einen sicherlich unverhofften Auswärtssieg feiern.

VfL-Coach Miguel Rodriguez nahm das allerdings relativ gelassen auf: „Das war eine Niederlage, um zu lernen: Wie man in so eine Partie geht, mit welchem Fokus, mit welcher Körpersprache.“ Für den jungen Spanier zählt ja vor allem die Entwicklung seines Teams.

Deshalb sah er auch das Positive: „Alle aus der Zwölfer-Rotation haben uns etwas gegeben.“ Tatsächlich konnten sich alle zwölf Spieler in die Korbjägerliste eintragen, was sehr selten vorkommt. Andererseits ist es natürlich auch schwierig, bei so einer großen Rotation seinen Rhythmus zu finden.

Deshalb sagte auch einer der zwölf, der lieber nicht genannt werden wollte, als eine Ursache für die Niederlage: „Zu viele Spieler…“

Eine gewisse Rolle spielte natürlich auch die eher mäßige Tagesform vom bisherigen Topscorer Constantin Munz, der nie ins Spiel fand. Nach vier überragenden Auftritten kann so etwas mal passieren, aber diesmal war leider keiner da, der das kompensieren konnte.

Eine dritte Ursache war auch die eher schwache Ausbeute aus dem Drei-Punkte-Land: Dem Team, das auswärts in Derendingen noch unglaubliche 20mal getroffen hatte, gelangen diesmal „nur“ acht erfolgreiche Dreier.

Dennoch, als Fazit bleibt: Alles kein Beinbruch, solche Ausrutscher sind im Entwicklungsprozess eines Aufsteigers einfach mal drin. Das sieht auch Miguel Rodriguez so: „Ich denke, wir sind weiter auf einem guten Weg.“ ut

VfL: J. Auerbach (2), T.Auerbach (13/3), Engonidis (6), M. Haziri (11/3), Munz (6), Nicklaus (9), Palmieri (9/1), Pllana (2), Schmauder (6/1), Schmidt (1), Wanzke (2), Weßelborg (8).


Ergebnisse 19./20.10.

19.10.

14.40:  Ehingen – U10 38:34

16.00:  Tomerdingen – U10 43:28

11.00: SEK-JBBL – Tübingen 64:80 - Stats

19.30: Paderborn – Knights 82:87 - Bericht + Stats

20.10.

11.00:  Altenstadt – U14 53:60

12.30:  Sindelfingen – U14 57:28

13.00:  VfL 2 – Göppingen 2 59:71 - Stats

15.15:  VfL 3 – Ebersbach 73:46 - Stats

17.30:  VfL 1 – BBU Ulm 2 75:79 - Stats


„Wir sind auf einem guten Weg!“

Verfolgerduell in der Sporthalle Stadtmitte! Am Sonntag um 17.30 Uhr trifft die Erste der VfL-Basketballer auf BBU Ulm 2, den Dritten der Oberliga Württemberg.

Beide Teams haben bisher 3:1-Siege, nur Urspring und Elchingen (jeweils 4:0) sind besser, und es ist fast unmöglich zu sagen, wer am Sonntag der Favorit ist. Das liegt aber vor allem an den Gästen. VfL-Coach Miguel Rodriguez: „Die Ulmer bestehen aus einem Mix aus Regionalliga-, NBBL- und JBBL-Spielern. Wir wissen nicht, wer letztendlich antritt.“

Am vergangenen Wochenende traten offensichtlich nicht die Allerbesten an, denn der bis dato ungeschlagene Tabellenführer fing sich gegen die TG Nürtingen eine 62:80-Heimniederlage ein. Von den Topscorern fehlten Thomas Gaus (18,7 Punkte pro Spiel, Igor Milicic (18,0), Adam Krasovac (17,0), Patrick Antic (14,5) und Laurin Ertekin (10,7).

Rodriguez ist sich dennoch sicher: „Da wird ein Team mit hoher individueller Qualität antreten.“

Was für Kirchheim natürlich ebenso gilt: Die Verletzten und Kranken kamen in dieser Woche allesamt zurück! Kapitän Marco Wanzke, den just nach Überwindung seiner postoperativen Probleme am vergangenen Wochenende eine schwere Erkältung niederwarf, hat sich erholt, Center Andi Nicklaus hat seine Rückenprobleme einigermaßen überwunden – Rodriguez: „Er ist etwa bei 70 Prozent“ – und auch bei Power Forward Eric Weßelborg kann zumindest über einen Kurzauftritt nachgedacht werden.

Kann man da, nach bisher ansteigender Formkurve, nicht über höhere Ziele nachdenken? Rodriguez bleibt vorsichtig: „Mit weiter guten Spielen können wir etwas erreichen, aber die Liga ist bisher ziemlich verrückt. Deshalb wissen wir immer noch nicht, wo wir tatsächlich stehen.“

So schaut der Parra-Assistent weiter vor allem auf sein Team: „Wir sind auf einem guten Weg, müssen aber realistisch bleiben und weiter hart arbeiten. Denn wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen.“

Manche in der Kirchheimer Basketball-Szene munkeln allerdings bereits, dass das bei optimalem Verlauf vielleicht sogar die Regionalliga sein könnte… ut

VfL: Auerbach, Engonidis, L. Haziri, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Dreiergewitter erledigt Derendingen

Wo gibt’s denn sowas? Da fährt der Kirchheimer Aufsteiger ohne vier Stammspieler zum etablierten Basketball-Oberligisten TV Derendingen, um zu lernen – und kehrt mit einem sensationellen 95:62-Sieg zurück. 20 Dreier von verschiedenen Spielern halfen dabei ungemein.

Coach Miguel Rodriguez wollte dabei gar nicht auf das Dreiergewitter eingehen: „Wir hatten eine sehr gute Einstellung, sehr gut Defense, wir haben super zusammengespielt.

Vom Kopf her war das eine Klasse besser als der Gegner.“

Zum vierten Mal im vierten Spiel eröffnete Heimkehrer Constantin Munz den Korbreigen. Doch diesmal nicht mit einem für ihn typischen Treffer aus dem Gewühle unter dem Korb, sondern mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf. Er setzte damit ein Zeichen für einen fast legendären Nachmittag. Denn Tim Auerbach setzte gleich zwei drauf, Munz traf erneut von ganz weit draußen, dann Mirsad Haziri. Garniert von „einfachen“ Punkten ergab das die 24:15-Führung nach dem ersten Viertel – und jetzt legte das Rodriguez-Team defensiv eine Schippe drauf!

Gerade mal sechs Punkte gestattete der VfL den Hausherren in den zweiten 20 Minuten, vorne regnete es weiter Dreier (6), und so war das Spiel zur Pause beim 52:21 natürlich entschieden. So ließ Kirchheim, das auf die vier Stammspieler Andi Nicklaus, Marco Wanzke, Erik Weßelborg und Tiziano Palmieri verzichten musste und nur mit acht Spielern antrat, im dritten Abschnitt vor allem in der Abwehr etwas die Zügel schleifen: Dem TVD wurden 25 Punkte gestattet. Da vorne aber weiter wie der Teufel getroffen wurde – nochmal fünf Dreier! – brannte gar nichts an, Derendingen kam kein bisschen näher – 77:44.

Im Schlussabschnitt erlahmte die Offensiv-Power ein wenig, es reichte „nur“ noch zu vier Dreiern und 18 Punkten, aber das war natürlich längst echte „Garbage-Time“, wie die Basketballer zu der Restzeit sagen, wenn alles entschieden ist.

Constantin Munz erhöhte seine Bilanz noch auf 29 Punkte bei fünf Dreiern, für einen Power Forward wahrlich eine stolze Bilanz. In der Oberliga liegt er jetzt hinter dem Elchinger Markovic (90 Punkte) mit 87 Zählern auf Platz zwei der Korbjägerliste.

Nächste Woche sollen alle Verletzten zurückkehren. Vielleicht gerade rechtzeitig zum Verfolgerduell zu Hause gegen  die Zweite der BBU Ulm, die am Samstag überraschend mit dem 62:80 gegen Nürtingen die erste Saisonniederlage hinnehmen musste und wie der VfL nun 3:1 Siege vorzuweisen hat.

Rodriguez sieht das alles auf seine Weise: „Wir machen die richtigen Schritte, und ich hoffe, wir bleiben auf diesem Weg.“ ut

VfL: Auerbach (21/5), Engonidis (9), L. Haziri, M. Haziri (13/3), Munz (29/5), Pllana, Schmauder (17/5), Schmidt (6/2).


JBBL-Team zahlt Lehrgeld

Das junge JBBL-Team der Spielgemeinschaft Stuttgart, Esslingen, Kirchheim musste bei seinem ersten Auftritt in Karlsruhe eine empfindliche Niederlage einstecken. Mit 44:74 verlor das Team von Coach Brian Wenzel die Partie deutlich und lies nur im zweiten Viertel sein wirkliches Leistungsvermögen aufblitzen.

Die Landung auf dem Boden der Realität war hart. Mit vielen guten Vorsätzen startete das U16-Team in die JBBL-Saison, konnte seine Stärken beim Saisonauftakt gegen die PS Karlsruhe Lions aber (noch) nicht aufs Parkett bringen. War es der Respekt, die Nervosität oder fehlendes Selbstvertrauen, dass es nicht gelang, das Antrainierte auch in die die Praxis umzusetzen?

Ins Spiel fanden die Schützlinge von Coach Brian Wenzel nach einem „Totalausfall“ in den ersten zehn Minuten erst im zweiten Viertel. Mit einem 4:20-Rückstand aus dem ersten Viertel im Gepäck schien die Anfangsnervosität verflogen zu sein und die Jungs verringerten mit einem tollen Zwischenspurt den Rückstand. Angeführt von den Topscorern Alois Mounier und Léo König, setzen die Nachwuchs-Basketballer ein Ausrufezeichen und waren zur Halbzeit (39:27) durchaus in Schlagdistanz.

Der Höhenflug verflog jedoch nach wenigen Minuten und nahezu ohne Gegenwehr ergab sich das Team um ihre Kapitäne Axel Bezler und David Volz in ihr Schicksal. Die Niederlage fiel mit 44:74 fiel demnach sehr deutlich aus, sollte die junge Mannschaft aber vor allem wachrütteln.

„Schlussendlich fehlte es uns am Ehrgeiz und dem Willen, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen“, resümierte der Head-Coach nach dem Spiel. Zu viele Offensivrebounds zugelassen (18), zu viele Turnover (18), sich dabei elfmal den Ball klauen lassen - in allen kämpferischen Statistiken waren die S.E.K.-ler klar unterlegen. Für Wenzel, der mit der spielerischen Leistung nicht unzufrieden war, wird genau dort den Fokus in der nun folgenden Trainingswoche liegen. „Wir müssen an den Sieg glauben und in jeder Sekunde des Spiels auch bereit sein, alles zu geben.“

Am kommenden Samstag erwartet das Team zur Heimpremiere die JBBL-Nachwuchsmannschaft aus Tübingen. Tipp-off ist um 11:00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim/Teck. Der Eintritt ist frei.

PS Karlsruhe LIONS gegen SG Stuttgart Esslingen Kirchheim: 74:44 (20:4, 19:23, 13:7, 22:10)

SG: König (11), Bezler (3/1), Sziede, Failenschmid, Mounier (15/1), Seggio, Laar (1), Vukajlovic (3), Volz (8/2), Stief (3).


Ergebnisse 9. + 12./13.10.

9.10.

20.00:  Knights - Schalke 75:80 - Bericht + Stats

12.10.

11.20:  BBU 2 – U10 13:55

12.40:  Merian-Grundschule – U10 17:40

13.05:  U12 blau – Tübingen 3 66:33

14.25:  Holzgerlingen – U12 blau 10:86

12.40:  Sindelfingen – U12 gelb 19:38

14.00:  Tübingen 2 – U12 gelb 54:19

14.00: SG SEK U16 - BSG Ludwigsburg 62:60 - Stats

17.00:  Bad Boll – VfL 4 52:77 - Stats

19.00:  Knights – Jena 87:98 - Bericht + Stats

(Knights erstmals über 100 Effektivitätspunkte - es geht aufwärts)

13.10.

10.00:  U16 – Göppingen abgesagt

11.30:  Derendingen – U16 23:41 (Freundschaftsspiel)

14.30:  U16 – Holzgerlingen 17:62 - Stats

10.00:  SEK-U14-OL – Söflingen 78:106 - Stats

12.00:  PS Karlsruhe – SEK-JBBL 74:44

13.30:  Tübingen 3 – U14 48:55 - Stats

15.00:  Reutlingen 2 – U14 31:33 - Stats

13.00:  TV Derendingen – VfL 1 62:95 - Stats

17.00:  Ebersbach – VfL 2 79:48 - Stats

(10:7)


Rodriguez: „Das wird schwierig, aber wir bleiben positiv!“

Zweites Auswärtsspiel, zweite Niederlage? Beim TV Derendingen erwartet die Oberliga-Basketballer des VfL Kirchheim am Sonntag eine schwere Aufgabe.

Die guten Nachrichten vorweg: Das Lazarett lichtet sich langsam! Auf jeden Fall wird Kapitän Marco Wanzke wieder zur Verfügung stehen, der nach seinem Nasenbeinbruch am 11. September operiert werden musste und erst vergangene Woche wieder vorsichtig ins Training einsteigen konnte. Natürlich hat er noch Trainingsrückstand, aber den einen oder anderen stabilisierenden Kurzauftritt traut ihm Coach Miguel Rodriguez auf jeden Fall zu.

Eng wird es mit Knights-Center Andi Nicklaus: Er hat seine Rückenprobleme zwar weitgehend überwunden, doch dann erwischte ihn eine heftige Erkältung, die ihn ins Bett zwang. Ob er bis Sonntag wiederhergestellt ist, ist wohl eine 50:50-Sache.

Power Forward Erik Weßelborg geht es mit seinem entzündeten Knie zwar auch besser, doch er soll erst in der kommenden Woche langsam anfangen und beobachten, wie die Belastung seinem Knie bekommt.

Und der Gegner? Den haben Tim Auerbach, Kiri Engonidis und Constantin Munz am vergangenen Samstag in Nürtingen beobachtet, als der TV Derendingen mit dem 88:80 seinen ersten Saisonsieg einfahren konnte. Bis dahin hatte es für den TVD zwei Heimniederlagen gegeben:  69:84 gegen Böblingen und 67:98 gegen Tabellenführer BBU Ulm 2.

Die Erkenntnisse, von Rodriguez formuliert: „Das ist eine junge Mannschaft, in der viel Energie steckt, mit guten Schützen.“

Der TV steht im vierten Jahr in der Oberliga Württemberg, nach dem Regionalliga-Abstieg 2015/16 gab es die Plätze vier, zwei und acht. Bemerkenswert: Die Zweite des TVD war ein Angstgegner des Kirchheimer Landesliga-Teams! In den vergangenen zwei Jahren gab es drei Niederlagen in vier Spielen, der einzige Sieg (72:69) gelang mit einem Haziri-Dreier auch erst nach Verlängerung.

Und jetzt ein Auswärtssieg gegen die Erste? Rodriguez: „Das wird schwierig, aber wir haben gut trainiert, bleiben positiv!“ Am Sonntag um 13 Uhr wird es sich im Feuerhägle in Derendingen zeigen, wie weit die Mannschaft schon ist. ut

VfL: T.  Auerbach, Eder, Engonidis, L. Haziri, M. Haziri, Munz, Nicklaus (?), Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke.


Kantersieg gegen Konstanz

Mit dem 83:48 gegen allerdings enorm geschwächte Konstanzer hat die VfL-Erste den zweiten Sieg in der Basketball-Oberliga Württemberg eingefahren.

„Ich bin glücklich!“ Das hört man selten von einem Trainer – Miguel Rodriguez setzte nach dem überzeugenden zweiten Heimsieg in der Sporthalle Stadtmitte sogar noch einen drauf: „Das war eine sehr gute Leistung, ich bin sehr zufrieden. Alle haben einen Schritt nach vorne gemacht.“

Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere: Der Gast aus Konstanz machte es den Kirchheimern auch etwas leichter als erwartet. Zunächst fehlten zwei der Topscorer der ersten beiden Spiele verletzt: Edi Foth (22,5 Punkte pro Spiel) und Johannes Schläfer (12,5) konnten die Reise erst gar nicht antreten. Und dann sorgte Center Vitali Gugenheimer noch für eine Kuriosität: Von TVK-Coach Samba Thiam in die erste Fünf beordert, fehlte der 33-Jährige unmittelbar vor dem Tip-Off – er war ohne Bescheid zu sagen auf die Toilette gegangen. Thiam. „Ich verlange Disziplin, das geht gar nicht.“ So saß der mit Abstand längste Spieler des Gegners 40 Minuten auf der Bank!

14 Minuten lang konnte Konstanz dennoch Paroli bieten – 21:19 –, dann brach ein Dreier-Gewitter über sie herein. Fünf Einschläge aus dem Drei-Punkte-Land von vier verschiedenen Spielern, dazu zwei Zweier vom enorm verbesserten Youngster Mirsad Haziri: Beim 40:27 kurz vor der Pause war dieser Drops so gut wie gelutscht.

Unmittelbar nach Wiederbeginn sorgte Constantin Munz, der sich schon zum MVP des VfL gemausert hat und praktisch immer die ersten Punkte erzielt, für das 44:27.

Doch erst im Schlussviertel brach Konstanz endgültig ein, das gewann der VfL mit seinem geschickten Mix aus Inside-Spiel und vielen Schützen plus stetig verbesserter Defense mit 29:12.

Da konnte man diesmal auch schmerzfrei auf Knights-Center Andi Nicklaus (immer noch Rückenprobleme), Erik Weßelborg (Entzündung im Knie) und Kapitän Marco Wanzke (Nasenoperation) verzichten. Alle drei wollen in der kommenden Woche wieder einsteigen. Was den Wunsch von Miguel Rodriguez womöglich leichter erfüllbar macht: „Wir dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen, sondern unseren Schritt nach vorne halten – und bald den nächsten machen.“ ut

VfL: T. Auerbach (11/1), Engonidis (2), L. Haziri (2), M. Haziri (19/3), Munz (21/1), Palmieri (5), Pllana (4), Schmauder (6/2), Schmidt (13/3).


Ergebnisse 5./6.10.

5.10.

12.00:  Altenstadt – U16 25:52 - Stats

13.30:  U16 – Derendingen 17:58 - Stats

16.45:  Tamm/Bietigheim – SEK-U14-OL 67:50 - Stats

19.30:  Leverkusen – Knights 103:86 - Stats

6.10.

12.40:  Tübingen 1 – U12 blau 58:46

14.00:  Reutlingen 2 – U12 blau 39:65

13.00: VfL 3 – Bad Boll 70:66 - Stats

15.15: VfL 4 – Ehingen 2 71:55 - Stats

17.30: VfL 1 – TV Konstanz 83:48 - Bericht + Stats


Aufsteiger empfängt Absteiger

Vor kurzem lagen noch zwei Ligen zwischen dem VfL Kirchheim und dem TV Konstanz. Am Sonntag (17.30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) treffen die beiden Basketball-Teams in der Oberliga aufeinander.

Fahrstuhl-Mannschaft trifft auf Achterbahn-Team! Was die Kirchheimer Erste in den letzten Jahren zwischen Landesliga und Regionalliga inszeniert hat, fand am Bodensee in Kurzform statt: Aufstieg in die Regionalliga 2018, Abstieg 2019. Dabei hatte der TVK 2015 noch Profis, spielte in der ProB vor 1000 Zuschauern – bevor der finanzielle Zusammenbruch den Rückzug in die Oberliga erzwang.

Doch zurück in die Gegenwart. Da treffen am Sonntag zwei Teams aufeinander, die in der Tabelle mit je einem Heimsieg und einer Auswärtsschlappe auf Platz sieben und acht stehen. Konstanz startete in Ulm mit einem 54:92, glich das mit einem hauchdünnen 75:73 gegen Nürtingen aus. Vom Abstiegsteam ist nicht mehr viel übrig geblieben, fünf Leistungsträger verließen den Club, Topscorer Matej Bratina ist noch verletzt. Wie viel der Sieg wert ist, wird sich zeigen. Immerhin fehlte bei Nürtingen mit dem Ex-Kirchheimer Akant Sengül der beste Mann, dazu verschoss die TG 14 von 27 Freiwürfen.

Doch der VfL hat seine eigenen Probleme: Das Lazarett hat sich noch nicht gelichtet. Weiter fehlen Andi Nicklaus (Rückenprobleme), Erik Weßelborg (Entzündung im Knie), Marco Wanzke (Gehirnerschütterung nach Nasenbruch) und Julian Auerbach (Infekt). Trotzdem waren im Montagstraining mal wieder zehn Spieler dabei, so dass die Probleme von der 61:82-Niederlage in Remseck aufgearbeitet – und die Erkenntnisse von Sarah Wanzke eingearbeitet werden konnten. Die Schwester von Marco Wanzke war mit dem Oberligateam der TG Nürtingen am Samstag am See und beobachtete anschließend den VfL-Gegner.

Coach Miguel Rodriguez schaut allerdings weiter auf sein Team und will im Abschlusstraining am Freitag vor allem auf die Defensive schauen, die in Remseck nicht so funktionierte, wie es sich der Parra-Assistent vorstellt.

Am Sonntag ist der Eintritt frei, es wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. ut

VfL: Auerbach, Eder, Engonidis, L. Haziri, M. Haziri, Munz, Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt.

Bericht TV Konstanz - TG Nürtingen

Keine Chance ohne Fünf

Head-Coach Miguel Rodriguez sowie die Spieler Erik Weßelborg und Chris Schmidt bei den Knights, Andi Nicklaus und Marco Wanzke verletzt – bei der Auswärtspremiere in der Oberliga war bei der BG Remseck nicht mehr als eine 61:82-Niederlage drin.

Kapitän Marco Wanzke, der sich von seinem Nasenbeinbruch noch nicht erholt hatte und in Remseck das Coaching übernahm, konnte nach dem Spiel nur konstatieren: „Nach zwei Spielen wissen wir nicht genau, wo wir in der OL stehen.“ Womöglich aber eher dort, wo man vor einer Woche beim Heimsieg gegen Reutlingen stand. Denn das Spiel bei der BG Remseck kann, sollte nicht als Maßstab genommen werden – der VfL ist sicher viel stärker, als er bei dieser Auswärtspremiere zeigen konnte.

Wanzke bemängelte „viel zu viele Ballverluste“ – bereits zwölf zur Pause –, eine „nicht bereite, zu langsame Defense“ und die mangelhafte Reboundarbeit unter dem eigenen Korb. Dazu bekam man den BG-Scharfschützen Linus Lang nie in den Griff. Bei der 76:90-Niederlage vor einer Woche in Nürtingen noch ohne Treffer aus dem Drei-Punkte-Land, netzte er gegen Kirchheim sechsmal von ganz weit draußen ein und kam insgesamt auf 28 Punkte.

Beim VfL erfreulich: Die erneut starke Leistung von Rückkehrer Consti Munz und die deutliche Verbesserung der 18-jährigen Mirsad Haziri und Tizzi Palmieri.

Das reichte natürlich nicht für ein Spiel auf Augenhöhe, der Rückstand wuchs von der ersten bis 34. Minute praktisch konstant. Da stand es 43:69, als ein Dreier von Haziri eine kleine Aufholjagd einleitete. Die Gastgeber hatten da allerdings auch überwiegend ihre Bank auf dem Feld. Der Run dauerte drei Minuten, war beim 57:71 (37.) vorbei. Die letzten Minuten gingen 4:11 verloren, so dass man bei 21 Punkten Rückstand doch von einer kleinen Klatsche reden muss.

Aber, wie gesagt: Das war nicht der VfL, wie man ihn in dieser Saison bei den allermeisten Spielen sehen wird. Schon am kommenden Sonntag wird das Team gegen den TV Konstanz, dann wieder in der Sporthalle Stadtmitte, ein ganz anderes Gesicht haben. ut

VfL: T. Auerbach (7/1), Eder (4), Engonidis, L. Haziri, M. Haziri (16/1), Munz (20/1), Palmieri (9), Pllana, Schmauder (5/1).

BG: Lang (28/6), Gavrielidis (8), Schray (2), Schurr (9), Scherer (9/2), Pfisterer (11), Affolter (8/2), Bauer (6), Boose.


Auswärtsauftakt ohne drei oder vier

Nach dem gelungenen Saisonstart gegen Reutlingen erwartet die Oberliga-Mannschaft der VfL-Basketballer am Samstag eine schwierige Fahrt zur BG Remseck. Da die Knights zeitgleich (19.30 Uhr) spielen, fehlen Trainer Rodriguez und mindestens zwei Spieler.

Vor der Saison war alles unternommen worden, um solche Überschneidungen zu vermeiden. Bei den Heimspielen war das einfach, bei den Auswärtsspielen musste der Gegner überzeugt werden. Meist gelang das, bei der BG Remseck nicht, der Verein konnte keinen alternativen Spieltermin anbieten.

So fehlt natürlich Coach Miguel Rodriguez, der Assistent von Mauro Parra, dazu Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt, der beim ProA-Heimauftakt natürlich 24 Stunden am Stück gebraucht wird, und Physiotherapeut Erik Weßelborg, der allerdings nach seiner Knöchelverletzung sowieso noch nicht fit ist. Was mit Andi Nicklaus wird, muss am Spieltag entschieden werden, er leidet derzeit unter Rückenproblemen. Parra und Rodriguez entscheiden kurzfristig, ob er ProA, Oberliga oder gar nicht spielen kann.

Den Coaching-Job übernimmt Abteilungsleiter Marco Wanzke, nach seinem Nasenbeinbruch noch nicht als Spieler einsatzfähig. Rodriguez: „Marco hat mein vollstes Vertrauen, er weiß genau, was wir machen müssen.“ Und Wanzke kennt den Gegner: „Remseck hat letzte Woche bei Aufsteiger Nürtingen 76:90 verloren, dennoch mehr Punkte erzielt als wir. Wir sind gewarnt, vor allem von den vielen Shootern im Team der BG.“ Wanzke setzt auf die Defensive, zusammen mit Rodriguez wird er beim Abschluss-Training einen Plan entwickeln.

Ob dabei schon Julian Auerbach, der 25-jährige Bruder von Kapitän Tim Auerbach, eine Rolle spielen wird, ist noch offen. Seit kurzer Zeit zurück beim VfL, hat er erst wenige Trainingseinheiten absolvieren können. Er hat seit 2011 bei Rot-Weiß Stuttgart, der TSGV Albershausen und zweimal beim TSV Wendlingen gespielt und kann als Back-up-Shooting-Guard dem Team sicherlich demnächst helfen. Allerdings hat er zuletzt ein Jahr pausiert. ut

VfL: T. Auerbach, J. Auerbach (?), Eder, Engonidis, L. Haziri, M. Haziri, Munz, Nicklaus (?), Palmieri, Pllana, Schmauder.


Furiose zweite Halbzeit führt zum Auftaktsieg

Die Eingewöhnung in die Oberliga dauerte nur 20 Minuten. Durch eine furiose zweite Halbzeit gewann die Erste der VfL-Basketballer ihren Auftakt gegen die TSG Reutlingen 2 72:64 (26:37).

Coach Miguel Rodriguez war die Erleichterung anzumerken: „Vor der Pause waren wir gehemmt, doch nach der Kabinenansprache haben Intensität und Körpersprache gestimmt!“ Tatsächlich war dem Aufsteiger bei seiner Oberligapremiere am Sonntagabend in der Sporthalle Stadtmitte lange eine gewisse Nervosität anzumerken. Gegen das blutjunge Team des Mitaufsteigers TSG Reutlingen 2 gelang vor etwa 80 Zuschauern zwar die erste Führung durch einen Dreier von Youngster Mirsad Haziri (5:4, 3. Minute), danach aber war viel Krampf zu sehen, was zu vielen Fehlern vorne und hinten führte. Bis zur 18. Minute (24:28) brannte trotzdem nicht viel an, auch die Gäste hatten ihre Probleme, doch in den nächsten zwei Minuten wuchs der Rückstand auf 24:37. Zum Glück setzte Constantin Munz, der acht der 26 Punkte der ersten Hälfte erzielte und nach seiner Rückkehr vom SV Möhringen in kämpferischer Hinsicht voranging, mit dem 26:37 noch ein positives Zeichen vor der Pausensirene.

In der Kabine muss Rodriguez dann wohl die richtigen Worte gefunden haben, wie verwandelt kam der VfL aufs Feld! Kapitän Tim Auerbach, in den ersten 20 Minuten noch glücklos und mit zwei mageren Pünktchen, traf gleich einen Korbleger, Munz legte per Dreier und verwandeltem Offensiv-Rebound zum 35:38 (34.) nach – und der Rest der Mannschaft folgte. Da holte sich auch Youngster Drilon Pllana ein Sonderlob des Coaches ab. Rodriguez: „Drilon hat seine Sache sehr gut gemacht!“ Ein paar geblockte Würfe, vor allem zweimal gegen den Star der Reutlinger, Noel Tomas-Duarte, schüchterten die Gäste ein und halfen seinem Team ungemein. Drei Dreier von Auerbach und Haziri führten zum 44:43 (28.), der ersten Führung nach dem 5:4.

Doch es blieb weiter spannend in der Sporthalle Stadtmitte, Reutlingen ließ sich nicht abschütteln. Zwei Dreier von Speidel ergaben das 58:57 nach 35 Minuten, die Crunchtime begann. Und da zeigten die Leistungsträger des VfL Charakter: Munz, Auerbach und Knights-Center Andi Nicklaus erhöhten auf 65:57 (36.), was aber nichts genützt hätte, wenn das ganze Team nicht so leidenschaftlich verteidigt hätte. Die TSG-Zweite gab sich zwar nicht geschlagen, aber Kirchheim spielte die letzten Minuten erstaunlich abgeklärt zu Ende. Taktisch überragend: Die letzten neun Punkte wurden durch die Center erzielt: Nicklaus, Pllana und Kiri Engonidis bekamen den Ball unter dem Korb und erledigten den Job endgültig.

Wie viel dieser gelungene Saisonauftakt wert ist, wird sich am kommenden Samstag zeigen. Die Reise geht zur BG Remseck, die ihren Start mit dem 76:90 bei der TG Nürtingen verpatzte. Dann wird der VfL auf Rodriguez und einige Spieler verzichten müssen, die zeitgleich mit den Knights bei deren Heimauftakt beschäftigt sind. ut

VfL: Auerbach (19/4), Eder (n.e.), Engonidis (4), Haziri (9/3), Munz (17/1), Nicklaus (12), Palmieri, Pllana (8), Schmauder, Schmidt (3/1).

Viertelergebnisse:

12:16, 14:21, 26:10, 20:17

Stats

Vorschau


Ergebnisse 28.9.

28.9.

15.15:  Ehingen 2 – VfL 3 70:53 - Stats

16.00:  Reutlingen 3 – VfL 2 63:67 - Stats

17.00:  Bad Boll – VfL 4 93:56 - Stats

19.30:  BG Remseck – VfL 1 82:61 - Stats

19.00:  Knights – Trier 76:92 - Stats


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