Die Basketballer
bei Facebook

 

\"Ergebnisdienst\" Ergebnisse
beim DBB

News

   

Verfolgerduell unter der Teck

Spitze oder Mittelmaß? Beim Spiel gegen den Tabellenzweiten scanplus baskets Oberelchingen 2 am Sonntag in der Sporthalle Stadtmitte (17.30) wird sich für die Kirchheimer Oberliga-Basketballer zeigen, wohin die Reise geht.

Erst ein einziges Mal haben die Gäste von der bayerischen Grenze bisher verloren, das war vor zwei Wochen bei den Youngstern von BBU ’01 Ulm (80:86). Alle anderen Spiele wurden gewonnen, richtig eng wurde es dabei nie: Der knappste Sieg gelang am zweiten Spieltag mit dem 76:69 in Reutlingen. Vor einer Woche dämpften die Elchinger die Nürtinger Euphorie nach dem Derbysieg gegen den VfL mit einem souveränen 73:63.

Und der VfL selbst? Da bedauert man das Fehlen von Center Andreas Nicklaus, der den freien Sonntag nach dem Knights-Spiel in Hagen zu dem Besuch einer Familienfeier im Frankenland nutzt. Weiter fehlen auch Chris Schmidt (Urlaub) und Coach Miguel Rodriguez, dafür kehrt Center Kiri Engonidis ins Team zurück.

Abteilungsleiter Marco Wanzke ist jedenfalls verhalten optimistisch: „Wir haben unsere Stärken, die wollen wir wie gegen Böblingen auch ausspielen.“ Da ist natürlich vor allem die Gefährlichkeit von der Dreierlinie! Mit 88 Treffern liegen die Kirchheimer Scharfschützen da in der Liga weit vorne, der Gegner vom Sonntag traf erst 37-mal.

Beim Abschlusstraining soll noch einmal am Defensiv-Verhalten gefeilt werden – Wanzke: „In der Defense wollen wir nochmal eine Schippe drauflegen“ –, was auch nötig erscheint: Nach einem Drittel der Saison hat der VfL von den sieben ersten Teams der Liga die meisten Punkte kassiert (564), die Elchinger am wenigsten (496). Man muss dabei auch lernen, weniger zu foulen – da führt der VfL mit 165 Fouls die Negativrangliste klar an.

So oder so: Natürlich ist der Tabellenzweite Elchingen am Sonntagabend der Favorit und Kirchheim der Außenseiter. Eine Überraschung ist aber allemal möglich. Wanzke: „Mit der gleichen Konzentration, demselben Einsatzwillen und dem Teambasketball wie gegen Böblingen haben wir eine Chance.“

Klappt das nicht, versinkt der VfL mit dann 5:4-Siegen im Mittelfeld. Gewinnt man aber, qualifiziert man sich unter die Verfolger von Spitzenreiter Urspring! ut

VfL: J. Auerbach, T. Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Palmieri, Pllana, Schmauder, Wanzke, Weßelborg.


Programm 23./24.11.

23.11.

12.00:  U14 – Sindelfingen (Uhland)

13.30:  U14 – Altenstadt (Uhland)

16.00:  SEK-U16-OL – Zuffenhausen (FEG)

19.00 Hagen – Knights

24.11.

13.00:  VfL 2 – Geislingen

15.15:  VfL 3 – VfL 4

17.30:  VfL 1 – scanplus Elchingen 2


Gute Mischung macht‘s

Zwölf Dreier, aber auch 42 Punkte der „Großen“ sorgten für einen souveränen 97:72-Erfolg der Kirchheimer Oberliga-Basketballer gegen den Tabellennachbarn SV Böblingen.

Dass das so klar werden würde, damit hatte wohl kaum einer gerechnet. Doch die fast durchweg beherrschte und beherrschende Vorstellung der VfL-Ersten zeigte auch, zu was diese Truppe fähig ist, wenn Konzentration, Disziplin und gute Tagesform zusammenkommen: Womöglich eine Spitzenposition in dieser höchsten württembergischen Liga!

Am deutlichsten wurde das in den ersten zehn Minuten, als ein wahres Feuerwerk über die Böblinger Gäste, die bis dato immerhin mit 4:2-Siegen vor dem VfL (4:3) rangierten, hereinbrach. Vorne variabel und treffsicher, hinten bissig, einander helfend und konzentriert – 32:14!

Alle drei weiteren Viertel wurden ebenfalls gewonnen, was für eine konstante Leistung spricht, doch die an sich guten Böblinger gestalteten die Partie in diesen 30 Minuten nahezu ausgeglichen – 25:21, 23:22, 17:15.

Interims-Coach Labinot Haziri konnte dennoch alle zehn Spieler einigermaßen ausgeglichen zum Einsatz bringen, alle Zehn punkteten sogar. Neben dem Urlauber Chris Schmidt fehlte lediglich Center Kiri Engonidis, der nach einer erkältungsbedingten Trainingsauszeit in Zivil auf der Bank saß.

Ganz stark, wie auch schon in Nürtingen, zeigte sich Kapitän Tim Auerbach, der trotz seiner erst 20 Jahre immer mehr zum Anführer wird. Nach seinen erneut sechs Dreiern führt er die Liste der besten Fernwerfer der Liga nun noch deutlicher an: Mit 4,1 Treffern pro Spiel!

Immer besser wird auch Andi Nicklaus. Sein Spielpraxis-Defizit aus einer Saison 18/19 fast nur auf der Bank schwindet von Woche zu Woche, mehr und mehr wird er aber auch ins Teamplay eingebunden. Von dem ebenfalls erst 20-Jährigen ist in dieser Saison noch so einiges zu erwarten.

Ebenfalls erwähnen muss man Erik Weßelborg (22), der Team ungemein viel an Stabilität verleiht und dem immer besser werdenden Youngster Mirsad  Haziri (18). Das Alter der Protagonisten zeigt aber auch, dass die Zukunft noch vor diesem Team liegt!

Schade war eigentlich nur, dass der erste 100er der Saison knapp verfehlt wurde. Bei den nächsten beiden Spielen dürfte so etwas utopisch sein: Da geht es gegen die beiden absoluten Spitzenteams Oberelchingen (Zweiter mit 6:1-Siegen) und Tabellenführer Urspring (7:0). ut

VfL: J. Auerbach (4), T. Auerbach (22/6), M. Haziri (12/2), Munz (12/2), Nicklaus (12), Palmieri (6), Pllana (5), Schmauder (6/2),  Wanzke (5), Weßelborg (13).


Ergebnisse 16./17.11.

16.11.

15.00:  Zuffenhausen – SEK-U14-OL 79:70

19.00: VfL 1 – SV Böblingen 97:72 - Bericht + Stats

17.11.

10.00:  Göppingen – U16 52:22

11.30:  Holzgerlingen – U16 79:17

09.30:  U12 blau – Tübingen 1 34:55

13.30:  U12 blau – Reutlingen 2 53:14

15.30:  VfL 3 – Göppingen 2 64:83 - Stats

17.30:  VfL 4 – VfL 2 76:56 - Bericht + Stats

17.00:  Heidelberg – Knights 69:80 - Bericht + Stats

17.00:  Crailsheim – SEK-U16-OL -77:66 - Stats


Zurück in die Spur gegen Böblingen

Nach zwei Niederlagen in Folge will die Erste der VfL-Basketballer im Heimspiel gegen den SV Böblingen (Samstag, 19.00 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) zeigen, was sie wirklich kann.

75:79, 85:90 – nackte Zahlen, knappe Niederlagen gegen die guten Teams aus Ulm und Nürtingen. Wer den VfL-Oberliga-Basketballern nun aber eine Krise einreden will, liegt komplett daneben. Doch am Samstagabend kommt der womöglich noch stärkere Tabellenvierte SV Böblingen nach Kirchheim, und da wird sich herausstellen, wo der VfL in dieser Liga wirklich steht. Der Kader ist fast komplett, nur Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt ist im – nach der hektischen Anfangsphase in der ProA – wohlverdienten Urlaub. Und Coach Miguel Rodriguez ist weiter im Krankenstand, wird von Labinot Haziri vertreten.

Beim Gast aus Böblingen ist ein Ex-Kirchheimer Topscorer: Marco Bjelosevic war im Juni 2013 Teil der U16, die in Augsburg an der JBBL-Qualifikation scheiterte. Zum selben Team gehörten damals Tim Schmauder und Tim Auerbach, wobei der damalige Kapitän Auerbach kurz vor Turnierbeginn aussteigen musste. Bjelosevic war in dieser Oberligasaison fünfmal dabei, hat schon 102 Punkte erzielt. Es liegt an den Guards des VfL, ihn unter dieser Marke zu halten. Interessanter Direkt-Vergleich: In Nürtingen schaffte der Aufbauspieler nur 14 Punkte, seine Mannschaft gewann aber 91:81 – im Gegensatz zum VfL, der vor einer Woche unterlag.

Ebenfalls eine VfL-Vergangenheit hat Arber Shabani, der 2015 als Topscorer der Oberliga von Böblingen nach Kirchheim kam und unter Coach Bekim Kukiqi die Meisterschaft feierte. In den letzten beiden Jahren hat er allerdings Bezirksliga und Landesliga gespielt, war auch nur bei zwei Spielen bisher dabei (im Schnitt 5,5 Punkte).

Beim VfL hofft man, dass die Abwehr wieder besser funktioniert. Abteilungsleiter Marco Wanzke: „Noch einmal 90 Punkte dürfen wir nicht zulassen!“ Ansonsten blickt er nach vorne: „Dieses Spiel ist ein super Messgrad für die anstehenden Spiele gegen die besten Teams aus der Liga, nämlich Ulm, Elchingen und Urspring.“

Spielbeginn am Samstag in der Sporthalle Stadtmitte ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist wie immer frei. ut

VfL: J. Auerbach, T. Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder,  Wanzke, Weßelborg.


Herbe Niederlage zum Abschluss der Vorrunde

Wie erwartet entwickelte sich das JBBL-Spiel der Spielgemeinschaft S.E.K. gegen Ulm zu einer Lehrstunde. Beim 104:34 zeigte sich ein deutlicher Klassenunterschied. Noch ohne Sieg geht es für die Wenzel-Truppe in zwei Wochen in die Zwischenrunde.

Ein ausgeglichenes Team, körperlich und technisch überlegen: So präsentierte sich der Gastgeber aus Ulm und stellte von Beginn an das Kräfteverhältnis klar. „Die Intensität der Defense der Ulmer war nochmals deutlich stärker als in den anderen Spielen. Es wurde so hart und konsequent verteidigt, dass wir noch mehr Fehler als sonst produziert haben“, so der Trainer und macht klar, dass sein Team noch weit von einer solchen Leistungsfähigkeit entfernt ist. Kompromisslos und unerschrocken machten die Nachwuchsbasketballer aus Ulm den Gästen vom Neckar das Leben schwer, ließen mit ihrer starken Verteidigung kaum einen vernünftigen Abschluss zu und suchten konsequent den Weg zum Korb. Während auf Ulmer Seite sieben Spieler zweistellig punkten konnten, blieben die Gäste als Team zweimal pro Viertel nur einstellig: Die Dokumentation des mehr als deutlichen Leistungsunterschiedes.

Mit dem JBBL-Projekt ist die Spielgemeinschaft erst am Beginn des Weges, um mit einer so starken Mannschaft umgehen zu können. Es wird darum gehen, mit solchen Drucksituationen auch umgehen zu können. „Ansonsten wird der deutliche Klassenunterschied bleiben“, ist sich Wenzel durchaus im Klaren und zollt gleichzeitig auch dem Ulmer Projekt Respekt, die seit Jahren hervorragende Aufbauarbeit leisten und nun ein U16-Team an den Start bringen, das durchaus Chancen hat, um den Meistertitel mitzuspielen.

Nach Abschluss der Vorrunde steht das Wenzel-Team noch ohne Erfolg da. „Es war uns klar, dass unsere erste JBBL-Saison schwer werden wird“, so der S.E.K-Vorsitzende und Co-Trainer Peter-Raizner. Zwar wurde die Qualifikation schon als ein großer Erfolg für das noch junge Projekt eingestuft, die Leistungsunterschiede vor allem gegen die etablierten Teams sind jedoch sehr groß. Wichtig wäre ein Erfolgserlebnis für die jungen Nachwuchstalente. Daran arbeiten alle hart und die Coaches sind mit der Entwicklung der Spieler zufrieden. Insbesondere, wenn es in zwei Wochen zum Start der Zwischenrunde zum Rückspiel nach Zuffenhausen geht, sollte sich das Team nun endlich auch für ihre Mühen belohnen. Im Hinspiel hatten die S.E.K-ler erst in der zweiten Verlängerung das Nachsehen und nun brennen natürlich alle auf die Revanche. „Wir werden die zwei Wochen nutzen, um uns konzentriert auf das Spiel vorzubereiten und glauben weiterhin auf den ersten Erfolg“, so der Trainer.

rathiopharm Ulm gegen SG S.E.K. 104: 34 (28:5; 15:10; 31:8; 30:11)

SG: König (7), Sziede (7), Failenschmid, Mounier (2), Seggio, Laar (4), Vukajlovic (1), Volz (4), Stief (4).



Programm + Ergebnisse 2019/20


ALLE ERGEBNISSE 2018/19

 

 

Unsere Sponsoren