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beim DBB

Mit toller Teamleistung auf Platz drei

Es war ein sehr schweres Stück Arbeit! Doch am Ende waren die Oberliga-Basketballer des VfL das bessere und vor allem ausgeglichenere Team, bezwangen den Tabellen-Nachbarn BG Remseck 67:58 und kletterten auf Platz drei.

Zwei Fakten (mindestens) waren bemerkenswert an diesem Sonntagabend in der Sporthalle Stadtmitte. Zum einen die womöglich beste Abwehrleistung der doch insgesamt sehr jungen Kirchheimer, die von Anfang an sehr intensiv verteidigten und in der zweiten Hälfte sogar noch eine Schippe drauflegten, während die Gäste aus Remseck kontinuierlich nachließen. Zum anderen die tolle Ausgeglichenheit des Teams von Interims-Coach Labinot Haziri, der immer besser in seine Rolle hineinwächst. Wenn bei einem Oberliga-Spitzenspiel die beiden eigenen Topscorer einen eher gebrauchten Tag erwischen – Tim Auerbach (15,6 Punkte pro Spiel) gelangen einen Tag nach seinem 21. Geburtstag nur drei Punkte, Constantin Munz (16,6) nach Knie- und Erkältungsbedingtem Trainingsrückstand nur fünf –, dann ist es ein Qualitätsbeweis, so ein Spiel trotzdem zu gewinnen. In die Bresche sprangen Mirsad Haziri, der zum dritten Mal in Folge Topscorer wurde, und die Langen Andi Nicklaus und Erik Weßelborg.

Aufschlussreich waren wieder einmal die einzelnen Viertelergebnisse: 16:19, 17:14, 18:11, 16:14. Daraus kann man die Konstanz der Defense sehr gut ablesen.

Nach einem ersten Viertel, in dem die Gäste, die ohne ihren Topscorer Linus Lang antreten mussten, ihre Eingespieltheit demonstrierten, startete der VfL mit einem 8:0-Lauf, zur Pause stand es 33:33. Aus der Kabine kam der VfL dann mit noch mehr Intensität. Einige Ballgewinne und gut herausgespielte Körbe ermöglichten die erneute Führung, vor dem Schlussviertel standen die Zeichen beim 51:44 auf Sieg. Ein bisschen brenzlig wurde es doch noch, als Remseck nach dem 61:49 (37.) noch einmal sehr flott auf 61:56 (38.) herankam, doch Nicklaus, Haziri und der deutlich verbesserte Tiziano Palmieri machten den Sack endgültig zu.  

Der neue Tabellendritte (9:5 Siege) steht nun vor dem nächsten Spitzenspiel: Am kommenden Sonntag gastiert der Tabellenzweite Team Urspring (10:2) in Kirchheim. Bei einem Erfolg wären die Internatsschüler in Reichweite – und dann sind noch sechs Partien zu bestreiten... ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach (3/1), M. Haziri (21/5), Munz (5/1), Nicklaus (11), Palmieri (10), Pllana, Schmauder (3), Wanzke (3/1), Weßelborg (11).


Der Vierten ist der Titel kaum mehr zu nehmen

War’s das schon? Nach dem 85:63 gegen die TSG Reutlingen 3 scheint der Vierten der VfL-Basketballer Platz 1 der Kreisliga Nord sicher.

Drei Siege Vorsprung vor Reutlingen 3 und Göppingen 2, den direkten Vergleich gewonnen, noch sechs Spiele – davon drei gegen den Tabellenletzten Geislingen und die eigenen VfL-Teams. Die Rechnung ist einfach, die Gratulation fast zwingend: Das Team von Coach Niko Aslanidis hat das anvisierte Saisonziel Meisterschaft und Aufstieg bereits im Januar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erreicht.

Gegen Verfolger Reutlingen um den Ex-Profi Predrag Pramenko (44) startete der VfL stark (15:2, 6. Minute) – und ließ dann stark nach. In der 14. Minute gingen die Gäste, die mit konsequentem Centerspiel immer wieder den Weg an die Freiwurflinie fanden, das erste Mal in Führung (24:26), zwei Minuten vor der Pause stand es 32:40! Doch fünf verschiedene Kirchheimer sorgten für den vielleicht wichtigsten Lauf der Saison und eroberten bis zur Pause die Führung zurück (41:40). Wozu sicherlich auch die taktische Umstellung auf Zonendeckung beigetragen hatte.

Bis zur 27 Minute blieb die Partie noch eng (50:47), dann erlahmten die Kräfte der Gäste. Kontinuierlich baute der VfL seinen Vorsprung aus, am Ende stand das 85:63, der neunte Sieg im neunten Spiel und wohl auch der Titel. ut

VfL: Allgaier (6), Gaub (2), Gauckler (8/1), Geiger (22/1), Honecker, Howard, Lowski (16), Mauch (2), Melzer (11), Neumann (8), Schaufler (9).


Hochklassiges Basketball-Double-Feature

Erst Jugend-Basketball-Bundesliga, dann Oberliga Württemberg: Am Sonntag steigt das erste von drei Doppel-Events in der Sporthalle Stadtmitte. Die SG Stuttgart-Esslingen-Kirchheim erwartet um 15.00 Uhr die PS Lions aus Karlsruhe, um halbsechs gastiert die BG Remseck bei der Ersten des VfL Kirchheim. Beide Heimteams haben etwas gutzumachen…

Zum ersten Auftritt 2020 in heimischer Halle erwarten die SEK-Nachwuchsbasketballer das Team der PS Karlsruhe Lions. Nach der knappen 67:74-Niederlage in Augsburg geht es für Brian Wenzel und seine Jungs darum, den Heimvorteil zu nutzen und den zweiten Sieg in der JBBL einzufahren.

Die Vorbereitung auf das Spiel verlief allerdings etwas holprig. Einige Spieler verpassten krankheitsbedingt das Training, Wenzel selbst konnte wegen des Auswärtsspiels der Knights in Rostock an zwei Einheiten nicht teilnehmen. Dafür sprangen Co-Trainer Peter Raizner und Fitnesscoach Jonas Pavlakovic in die Bresche und stellten das Team auf das Spiel ein.

Gegen Karlsruhe haben die S.E.K.-ler noch etwas gut zu machen. Das Hinspiel im September in Karlsruhe ging 44:74 verloren. Bei der JBBL-Premiere damals war allen Beteiligten die Nervosität anzumerken.

„Für uns gilt es jetzt, den Sack auch mal zuzumachen und enge Spiele für uns zu entscheiden“, fordert Pete Raizner, der den Gegner, der auf dem dritten Platz der Relegationsrunde steht, mittlerweile auf Augenhöhe sieht.

Eine Steigerung scheint dennoch nötig, um Karlsruhe zu schlagen. Dabei muss neben den Leistungsträgern Alexander Stief, Léo König und Danilo Vukajlovic das gesamte Team geschlossen sein Potenzial abrufen. „Ich glaub an die Stärke meiner Jungs“, gibt sich Wenzel optimistisch.

Direkt danach, um 17.30 Uhr, will die VfL-Erste etwas gutmachen. Abteilungsleiter Marco Wanzke: „Das Spiel in Remseck war unser schlechtestes in dieser Saison! Praktisch alles war schlecht: Die Trefferquote, die Defense, das Reboundverhalten, dazu kamen viele einfache Ballverluste.“ Zusammen ergab das Ende September ein 61:82. Dass das aber nicht nur am VfL lag, der damals auf Andi Nicklaus, Erik Weßelborg, Chris Schmidt und Wanzke verzichten musste, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Die BG Remseck hat seither weitere sieben Spiele gewonnen und liegt mit 8:4-Siegen auf Platz drei der Oberliga – vor dem VfL (8:5). Grundlage des Erfolgs ist ein komplettes Team um den Topscorer Linus Lang, dem über 20 Punkte pro Spiel gelingen (bei 2,4 Dreiern), und fünf weiteren Akteuren mit einem Schnitt von über acht Punkten pro Spiel. Besonders achten sollte die Abwehr dabei auf Martin Affolter, der mit 3,2 Dreiern pro Spiel drittbester Fernwerfer der Liga ist.

Erster und Vierter in dieser Spezialdisziplin sind allerdings zwei junge Kirchheimer: Tim Auerbach (3,6) und Mirsad Haziri (3,0). Damals in Remseck nützte das nichts, doch das ist Vergangenheit. Wanzke: „Unter den Körben werden wir besser dagegenhalten können und auch sonst sind wir mehr eingespielt.“

Man kann also mit zwei spannenden Basketballspielen rechnen am Sonntagnachmittag… bs/ut


 

Souveräner Pflichtsieg beim Kellerkind

Auch mit einer eher durchschnittlichen Leistung gewannen die Oberliga-Basketballer des VfL Kirchheim beim Vorletzten TSG Reutlingen 2 souverän mit 85:64.

Ein bisschen unruhig war man beim VfL vor dem Aufsteiger-Duell doch gewesen, aus mehreren Gründen. Vor allem hatte man seit Mitte Dezember kaum trainieren können, dann fehlte mit Constantin Munz (Knieprobleme) der Topscorer und mit Kiri Engonidis (krank) ein wertvoller Bankspieler. Dazu kam die Erinnerung an so manche mäßige Auftaktspiele und das Hinspiel (72:64) im September, bei dem man sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte.

Doch diese Sorgen führten offensichtlich dazu, dass man den Oberliga-Vorletzten nicht unterschätzte und den Job von Anfang an gebührend ernst nahm.

Es begann mit dem erst dritten Dreier 19/20 durch Tiziano Palmieri (18), nach acht Minuten auf eher unterdurchschnittlichem Niveau stand es 14:4 und die Weichen waren gestellt.

Im restlichen Verlauf des Spiels kam Reutlingen nie mehr so richtig heran, der knappste Vorsprung der Kirchheimer betrug ein paar mal acht Punkte. Zum Ende der ersten Hälfte war das einmal der Fall, als das Team von Bülent Veznikli durch einen 10:0-Lauf auf 39:31 (19.) verkürzte. Doch Palmieri und Tim Schmauder (20) – mit zwei Dreiern nacheinander – stellten das Pausen-Resultat auf 47:34.

Auch in den zweiten 20 Minuten ließ der VfL nie Zweifel daran aufkommen, wer an diesem Samstagnachmittag in Reutlingen das bessere Team stellte. Zu erwähnen sind dabei noch Mirsad Haziri, der mit 18 Punkten und fünf Dreiern erneut zum Topscorer avancierte, und Abteilungsleiter Marco Wanzke, der seinen ersten saisonalen Dreier in der Reuse unterbrachte.

Die Mannschaft von Mirsads Bruder Labinot beendete die Partie mit einem 10:1-Lauf zum 85:64-Endstand, Wanzke resümierte danach: „Wir haben diese Pflichtaufgabe erledigt, jetzt muss im Training nachgelegt werden.“

Der nächste Gegner ist am kommenden Sonntag der Tabellendritte BG Remseck, mit dem man nach der 61:82-Niederlage von Ende September noch ein Hühnchen zu rupfen hat…ut

VfL: T.Auerbach (11/2), M. Haziri (18/5), Nicklaus (11), Palmieri (8/1), Pllana (5), Schmauder (8/2), Schmidt (2), Wanzke (10/1), Weßelborg (12).


 

VfL 1: Interimslösung bleibt

Weiter mit Labinot Haziri als Coach starten die VfL-Oberliga-Basketballer ins neue Jahr. Am Samstag (14.00 Uhr, Isolde-Kurz-Gymnasium) geht es zum Tabellenvorletzten TSG Reutlingen 2.

Fast alle Mann an Bord – aber so gut wie kein Training! Seit Weihnachten konnte Abteilungsleiter Marco Wanzke, der seit dem Ausstieg von Miguel Rodriguez meist den Übungsleiter macht, seine Mitspieler erst ein einziges Mal in die Halle bekommen. Das war am vergangenen Montag, trotz Feiertag, das Abschlusstraining am Freitag fiel dem Knights-Spiel gegen Tübingen zum Opfer. Auch von der Trainerfront gibt es keine neuen oder guten Nachrichten, bisher wurde kein Nachfolger für Rodriguez gefunden. Wanzke: „Wir versuchen, eine interne Übergangslösung bis Ostern zu finden, bis dahin bleibt Labi Haziri unser Coach. Bisher hat er es ja auch sehr gut gemacht.“

Zum Rückrundenauftakt unternimmt die VfL-Erste am Samstag also unter keineswegs idealen Umständen den Kurztrip zum Mitaufsteiger TSG Reutlingen 2, der allerdings bisher weit weniger gut zurechtkam in der höchsten Liga Württembergs. Erst drei Siege konnte das Team von Coach Bülent Veznikli einfahren (gegen Vaihingen-Sachsenheim, Remseck und Konstanz), am Ende des Jahres setzte es wieder drei Niederlagen in Serie. Das Hinspiel in Kirchheim gewann der VfL zum Saisonauftakt allerdings sehr mühsam mit 72:64, nachdem man zur Pause noch 26:37 im Rückstand gelegen hatte. Erst ein starkes drittes Viertel (26:10) brachte die Wende.

Wanzke zeigt sich skeptisch: „In den letzten Jahren waren unsere Spiele zum Hin- und Rückrundenstart immer ziemlich schlecht. Das wollen wir diesmal besser machen.“

Fehlen wird Center Kiri Engonidis (krank), ein Fragezeichen steht noch hinter Topscorer Constantin Munz (17,6 Punkte pro Spiel), der mit Knieproblemen zu kämpfen hat.

Trotzdem reist der VfL natürlich als klarer Favorit zur TSG, als Tabellenfünfter mit bisher 7:5-Siegen schielt man ja noch auf den dritten Platz, den zum Jahresanfang die BG Remseck (7:4) belegt. An Meisterschaft oder Relegation braucht man wohl kaum zu denken: Die beiden Spitzenteams Oberelchingen 2 (10:1) und Urspring (9:1) sind erstens weit weg und zweitens sehr stabil. ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach, M. Haziri, Munz (?), Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Um den verdienten Lohn gebracht

Eine bittere Niederlage musste das JBBL-Team der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim am vergangen Sonntag gegen die Nachwuchsbasketballer aus Nürnberg verkraften. In der Verlängerung ging das Spiel knapp mit 70:74 verloren, obwohl die SG über weite Strecken das dominierende Team war.

Vertauschte Rollen auf der Trainerbank bei der SG S.E:K. Aufgrund des Einsatzes von Brian Wenzel als Interimscoach beim Pro A Team der Knights, war es an Co-Trainer Peter Raizner, die Rolle des Cheftrainers zu übernehmen, während Wenzel ihm als Assistent zur Seite stand. Die Sondersituation sollte sich auf keinen Fall negativ auf das Team auswirken. Und dass die Jungs sich viel vorgenommen hatten, spürten die Zuschauer von der ersten Minute an. Mit viel Dynamik, Zugkraft und Konzentration ging das Team um ihre Center Vukajlovic und Stief ans Werk. Schnell war eine deutliche Führung herausgespielt, die auch bis zur Halbzeitpause auf 15 Punkte ausgedehnt werden konnte (44:29). "Wir haben klasse in die Partie gefunden, gekämpft, mit breiter Brust gespielt und die Basis für den Sieg vor heimischer Kulisse bereits früh gelegt“, resümierte dann auch Pete Raizner nach dem Match.

In der zweiten Halbzeit dennoch zeigten die Nürnberger deutlich mehr Widerstand, verkürzten den Rückstand Punkt um Punkt. Beim Stand von 56:52 ging es in das letzte Viertel und wiederum legten die Gastgeber vor. Die S.E.K.-ler hatten die Hand bereits am Sieg, als man bis 6 Minuten vor Spielende die Führung nochmals auf 10 Punkte ausdehnte. Dass dann aber bis zum Ende der regulären Spielzeit kein einziger Punktgewinn mehr gelang, beschäftige die Coaches noch lange nach Spielende. Die Gäste des NBC nutzten ihre Chance, erzielten den 68:68 Ausgleich und entschieden die Overtime mit 2:6 klar für sich.

Die bereits dritte Niederlage mit einer Differenz von weniger als fünf Punkten in der Relegationsrunde schmerzt. „Leider fehlt den Jungs teilweise noch die nötige Erfahrung und das Quäntchen Glück, um auch einfach mal enge Spiele für sich zu entscheiden,“ hadert auch Raizner mit der Situation, der aber bereits optimistisch nach vorne blickt: „Wir können nur aus solchen Spielen lernen und ich bin mir sicher wir machen es beim nächsten Mal besser.“ So geht die SG mit nur einem Sieg als Vorletzter der Relegationsrunde 4 in die Weihnachtspause, mit dem festen Vorsatz, in 2020 dann das Momentum auf seiner Seite zu haben.

SG S.E.K. vs Nürnberger Basketball Club 70:74 (23:17, 21:12, 12:23, 12:16, 2:6)

Vukajlovic (26), Stief (14), König (8)., Bezler (6), Sziede (4), Mounier (4), Seggio (4), Failenschmid (2), Laar (2), Cal.


Mit hängender Zunge ins Ziel

Schön war’s nicht! Doch die VfL-Oberliga-Basketballer schafften beim Schlusslicht BSG Vaihingen-Sachsenheim den sicher nicht selbstverständlichen 74:69-Sieg zum Jahresabschluss.

34 Minuten Zittern und Suchen nach der Form und der Lösung, dann doch noch ein 2019er-Happy-End! Mit Hängen und Würgen, aber auch mit einer guten Weihnachtsportion mentaler Stärke und Zusammenhalt rettete sich die VfL-Erste in die vierwöchige Spielpause. Mit 7:5-Siegen und punktgleich mit dem Tabellendritten – Chapeau!

Wie von den meisten Realisten erwartet, war es eine schwere Geburt. Die BSG Vaihingen-Sachsenheim erwies sich als hartnäckiger, an diesem Tag meist gleichwertiger Kontrahent mit einem Center Malte Prahst, der sehr schwer zu kontrollieren war. Der kräftige 24-Jährige, der in der Jugend (2007) auch schon mal für den VfL aktiv war, reichlich Erfahrung in JBBL und NBBL gesammelt hat und im Studienort Mainz in der Regionalliga spielte, lieferte sich mit Andi Nicklaus und Constantin Munz über 40 Minuten ein heißes Duell. Am Ende hatte Malte 25 Punkte und drei Dreier, die beiden Kirchheimer Großen zusammen 30 Punkte. Leider fehlten beim VfL ja Erik Weßelborg (Knights-Physiotherapeut) und Kiri Engonidis (Trainingsrückstand), Drilon Pllana konnte nach vier Wochen Pause noch nicht allzu viel beisteuern.

So gab es ein zähes Ringen mit völlig ausgeglichenen ersten drei Vierteln: 21:19, 11:12, 19:17.

Doch in der 34. Minute (56:55 für die BSG) platzte der Knoten – vor allem bei einem! Youngster Mirsad Haziri, dessen Schussauswahl sonst nicht immer die volle Zustimmung seines Bruders Labinot als Coach fand, traf innerhalb von zwei Minuten drei Dreier, Munz steuerte zwei Punkte hinzu und der VfL führte 66:56 (36.).

Trotzdem machten es die Kirchheimer noch einmal spannend: Nicklaus, der in der 26. Minute bereits ein unsportliches Foul gemacht hatte, kassierte ein Technisches Foul und wurde disqualifiziert, 50 Sekunden vor Schluss hatten die Gastgeber beim 72:69 den Anschluss fast erreicht. Doch der VfL ließ keinen Korb mehr zu, Munz und der diesmal mit seinen Würfen hadernde Kapitän Tim Auerbach trafen jeder einen von zwei Freiwürfen, das Fest war gerettet.

Weiter geht es erst am 11. Januar mit dem Auswärtsspiel bei der TSG Reutlingen 2. ut

VfL: J. Auerbach (4), T.Auerbach (10/1), M. Haziri (22/5), Munz (21/3), Nicklaus (9), Palmieri (4), Pllana, Schmauder (3/1), Wanzke (1).


Mehr als eine Pflichtaufgabe

Wenn der Fünfte zum Letzten reist, ist die Favoritenrolle verteilt. Die Kirchheimer Oberliga-Basketballer wollen bei der BSG Vaihingen-Sachsenheim am Samstag (17.15 Uhr, Sporthalle des Stromberg-Gymnasiums) auf diese Konstellation aber nicht hereinfallen.

Die VfL-Erste hat wegen des vorgezogenen Rückrundenspiels in Konstanz ja ein Spiel mehr als die Konkurrenz absolviert und steht mit bisher 6:5-Siegen für einen Aufsteiger recht ordentlich da. Da wäre eine Niederlage beim Schlusslicht natürlich das denkbar blödeste Weihnachtsgeschenk. Also Vorsicht! Die BSG, in der vergangenen Saison schon als Neunter mit 10:14-Siegen lange in Abstiegsgefahr, hat in einigen Partien bewiesen, dass sie keineswegs Kanonenfutter darstellt.

Vor allem in den letzten Wochen scheint das Team zueinander gefunden zu haben: Nach sechs Niederlagen zum Auftakt gab es gegen den TV Konstanz (66:55) und beim TV Derendingen (78:61) die ersten Siege, und auch gegen das Spitzenteam Ulm (68:69) und gegen die TG Nürtingen (81:89) hielt der Kooperationsverein sehr gut mit.

Abteilungsleiter Marco Wanzke warnt deshalb: „Das waren knappe Niederlagen gegen Teams, gegen die wir verloren haben!“

Beim VfL werden auf jeden Fall die beiden Knights-Angestellten Erik Weßelborg und Chris Schmidt fehlen, die beim Heimspiel gegen Rostock ja mehr denn je gebraucht werden, bei Andi Nicklaus ist es noch unsicher, ob er in der ProA oder der Oberliga auflaufen soll. Seit Montag wieder voll dabei ist U16-Nationalspieler Drilon Pllana, der seine Knieprobleme weitgehend auskuriert hat, ein Fragezeichen steht noch hinter Julian Auerbach.

Sachsenheim ist nicht nur Tabellenletzter, es trifft auch am schlechtesten aus dem Drei-Punkteland: Erst 39 Dreier rauschten durch des Gegners Körbe, der VfL hat als bestes Oberligateam fast dreimal so oft getroffen (116).

Alles klar also für den siebten Saisonsieg? Wanzke warnt erneut: „Wir gehen mit Selbstvertrauen nach dem letzten Sieg in das Spiel, auch wenn wir niemand unterschätzen dürfen. Ann schlechten Tagen können wir gegen jeden in dieser Liga verlieren…“

Wanzke wagt auch einen Blick in die Zukunft: „Anschließend kann die Trainersuche angegangen werden – auch wenn Labi Haziri einen guten Aushilfsjob gemacht hat und das Teamgefüge stimmt.“ Miguel Rodriguez wird also wohl nicht zurückkehren. ut

VfL: J. Auerbach (?), T.Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus (?), Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Toller Arbeitssieg gegen Heilbronn

Das nennt man wohl „sich durchgekämpft“! Obwohl die Oberliga-Basketballer des VfL Kirchheim gegen den starken TSG Heilbronn fast immer zurücklagen, drehten sie in den letzten vier Minuten das Spiel und gewannen 89:84.

Gut 100 Zuschauer in der Sporthalle Stadtmitte gingen gegen Halbacht am Sonntagabend sehr zufrieden nach Hause: Sie waren bestens unterhalten worden! Von einem Oberligaspiel auf gehobenem Niveau, mit vielen guten Aktionen, ganz viel Spannung und einem ausreichend dramatischen Happy End für die Heimmannschaft.

Danach hatte es sehr lang nicht ausgesehen. Nach einem optimalen Start (5:0) für den VfL, der wieder von Labinot Haziri gecoacht wurde, übernahmen die Gäste das Kommando. Sie wirkten aggressiver, dynamischer, pfiffiger. Das 10:17 (7.) konterte noch Constantin Munz, der nach einer verpassten Trainingswoche erstmals nicht in der ersten Fünf stand, zum 15:17 (8.), doch diese Mini-Aufholjagd sollte die Blaupause für den Großteil des Spiels bleiben: Kirchheim bekam einfach keinen größeren Lauf zustande, immer wieder punkteten die Heilbronner und setzten sich ab. Aber eben nie entscheidend, weil der VfL extrem guten Charakter bewies und jeden Rückschlag mit noch mehr Engagement beantwortete.

Und eine gute Mischung zwischen Inside-Spiel und Fernwürfen zustande brachte! Elf  Dreier sind Standard für dieses Team, auch wenn es lange dauerte, bis die Schützen ihr Visier richtig eingestellt hatten: bis zur 15 Minute gab es nur zwei Einschläge. Aber die 44 Punkte der drei Großen, die immer wieder gut in Szene gesetzt wurden und sich durchwühlten, sprechen eine deutliche Sprache.

Trotzdem stand es vier Minuten vor Schluss 75:82. Und da spielten plötzlich mehrere Faktoren dem VfL in die Hände. Zum einen hatte sich Heilbronn Bester, Center Schmitz, mit seinem fünften Foul selbst aus dem Verkehr gezogen. Gleichzeitig verlor die TSG ihre Linie und begann zu zocken. Und drittens steigerte der VfL sein Niveau. Vier Freiwürfe des vorbildlichen Kapitäns Tim Auerbach, ein Dreier von Munz und ein Korb von Andi Nicklaus brachten das 84:84, die entscheidende Szene schildert Nicklaus dann so: „Die Guards rufen immer nach dem Ball, wenn wir unter dem Korb arbeiten. Da dachte ich, jetzt ist es an der Zeit, den Ball mal rauszukicken…“ Er fand Youngster Mirsad Haziri, der bis dahin bei zwei von zehn Dreiern stand, der lieferte aus der Ecke! Swish! 87:84, noch 40 Sekunden, das war’s! ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach (25/5), Engonidis, M. Haziri (9/3), Munz (19/2), Nicklaus (19), Palmieri (7), Schmauder (3/1), Schmidt, Wanzke (1), Weßelborg (6).

TSG: Antic, Cibula (4), Eleftheriadis (14/3), Jasinskas, Krek, Krug (3/1), Mijic (13/1), Milicevic (15/1), Prgic (7/1), Schmitz (16/2), Späthelf (6), Stergatos (6/2).


Pflichtaufgabe souverän gelöst

Erster gegen Letzter: Die Vierte Mannschaft der VfL-Basketballer schickte die TG Geislingen standesgemäß mit einem 85:31-Sieg nach Hause.

Nur in einer Kategorie war das sieglose Tabellenschlusslicht der Kreisliga Nord besser als der designierte Meister: Die TG traf einen Dreier, der VfL keinen. Kaum anzusehen war das erste Viertel, in dem die Oberliga-Schiedsrichter zwölf Freiwürfe gaben und nach zehn Minuten ein peinliches 8:8 auf der Anzeigetafel stand. Nach dem 10:12 (12.) wachte die Vierte an diesem Sonntagnachmittag aber doch auf und zog bis zur Pause auf 29:14 davon. Dieser Vorsprung wurde bis zum Ende auf 85:31 ausgebaut. Insgesamt 48 Fouls und 55 Freiwürfe zeigen: Dieses Spiel war gewiss kein Augenschmaus, nur ein schnell zu vergessender Pflichtsieg für das Team von Coach Niko Aslanidis. ut

VfL: Allgaier (11), Babinger (9),  Gaub (6), Gauckler (2), Geiger (21), Howard (13), Lowski (11), Mauch  (8), Taake (2), Ünek (2).


Mittelfeld-Duell in Kirchheim

Nach dem Abschied aus der Spitzengruppe der Basketball-Oberliga Württemberg will der VfL Kirchheim am Sonntag (17.30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) gegen den Tabellennachbarn TSG Heilbronn zurück in die Erfolgsspur finden.

Personell sieht das schon einmal gut aus. Chris Schmidt ist aus dem Urlaub zurück, Kiri Engonidis wieder verfügbar und Erik Weßelborg voll im Training. Nur Drilon Pllana fehlt noch wegen seiner erst langsam abklingenden Knieprobleme. Abteilungsleiter Marco Wanzke frohlockt: „Wir werden beim Abschlusstraining am Freitag endlich einmal wieder über zehn Spieler in der Halle haben!“

Und was ist mit der allgemeinen Formkurve? Wanzke, der wie in den vergangenen Jahren wieder meistens das Training leitet – über die Position des Headcoaches wollen die Knights demnächst eine Entscheidung treffen –, sieht das Dilemma: „Spiel für Spiel machen wir eine Sache besser als zuvor und dafür eine andere schlechter…“ Ob das gegen Heilbronn zum sechsten Saisonsieg reicht? „Zwei Siege vor Weihnachten sind drin“, meint Wanzke – und hofft auf die Unterstützung der Zuschauer beim letzten Heimspiel des Jahres 2019.

Der Gegner, in der vergangenen Saison Oberliga-Siebter mit elf Siegen aus 24 Spielen, ist auch dieses Jahr gut aufgestellt. Fünf Siege, darunter das 83:63 beim Dritten Ulm, aber auch vier Niederlagen, dabei nacheinander gegen Remseck (7.), Derendingen (8.) und Konstanz (12.). Nach dieser Serie hat sich das Team aber gut erholt und gewann seither zweimal, zuletzt sehr deutlich mit 73:50 gegen den VfL-Nachbarn TG Nürtingen. Bei der TG fehlten allerdings Liga-Topscorer Akant Sengül und Playmaker Kilian Fischer.

Auf die leichte Schulter nehmen sollte die TSG beim VfL allerdings keiner. Mit dem bald 30-jährigen Vedran Milicevic hat Heilbronn einen überdurchschnittlichen Scorer (19,8 Punkte pro Spiel), der sehr gefährlich von außen (2,6 Dreier) und vor allem extrem abgezockt ist. Den Rest der Mannschaft als grundsolide zu bezeichnen, beleidigt sicher keiner der 16 bisher eingesetzten Spieler der Unterländer.

Nach dem letzten Heimspiel des Jahres geht es eine Woche später noch zum Tabellenvorletzten BSG Vaihingen-Sachsenheim. Gelingen die anvisierten zwei Siege, wäre die Hinrunden-Bilanz mit 7:5 für den Aufsteiger absolut befriedigend. ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Das gute Gefühl mitnehmen

Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken steht für das JBBL-Team der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim am kommenden Sonntag das bislang weiteste Auswärtsspiel auf dem Programm. Um 12.30 Uhr wird es die Wenzel-Truppe mit dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer der Internationalen Basketball Academy aus München zu tun bekommen.
 
5:0 Siege und mit dem Serben Aleksa Vucetic einen herausragenden Pointguard: Wenn die S.E.K.-Jungs am gegen das Münchener JBBL-Team antreten, dann liegt es auf der Hand, dass nochmals eine Leistungssteigerung nötig sein wird, um gegen IBAM bestehen zu können. Bereits in der Vorbereitung sind die beiden Teams aufeinandergetroffen. Das S.E.K.-Team zog damals, allerdings stark ersatzgeschwächt, klar den Kürzeren.
 

So sieht Head-Coach Brian Wenzel die Vorzeichen für den kommenden Sonntag durchaus verändert. Mit Stolz blickt er auf die Entwicklung seines Teams, und aller Voraussicht nach wird er auch wieder aus den zuletzt verletzten Luis Sziede zurückgreifen können. „Wir haben zu Beginn der Woche konzentriert an in unserer individuellen Entwicklung gearbeitet, nun aber steht der Fokus auf ein verbessertes Teamplay“, so der Trainer, der von seiner Mannschaft eine weitere Leistungssteigerung erwartet und weiterhin die Stimmung hochhält: „Ich freue mich auf das Spiel gegen IBAM, weil ich weiß, dass unser Team die Herausforderung gegen den Tabellenführer annimmt. Vielleicht ist ja eine Überraschung drin.“ bs


Den letzten Konkurrenten abgehängt

Nach dem 63:50 gegen die TS Göppingen 2 kann sich die Vierte der VfL-Basketballer schon nach sieben von 16 Spielen die Meisterschaft nur noch selbst wegnehmen.

Beim Verfolger kam VfL 4 nur schwer in die Gänge, der Landesliga-Reserve der Turnerschaft gelang unter dem Korb fast alles. Doch nach dem 8:13 (7.) fand das Team von Coach Niko Aslanidis so langsam in die Partie und kam bis zum Viertelende, auch durch zwei Körbe von Debütant Patrick Lowski, mit dem 14:15 schon zum Anschluss.

Es gab weiter wenig Körbe, Göppingen spielte etwas besser zusammen, so dass der VfL zur Pause immer noch 28:31 im Rückstand lag.

Erst in der 27. Minute übernahm Kirchheim wieder die Führung (42:40), was vor allem am cleveren Ausnutzen der Miss-Matches gegen die Göppinger Manndeckung lag – und gab sie nicht mehr ab. Im letzten Viertel wurde aus dem knappen 46:44 noch der relativ deutliche 63:50-Sieg.

Mit sieben Siegen aus sieben Spielen steht Kirchheim 4 jetzt einen Spieltag vor Abschluss der Vorrunde klar vorne. Und hat 2019 noch ein Spiel gegen den sieglosen Tabellenletzten Geislingen…ut

VfL: Allgaier (4), Gaub (6), Gauckler (10), Geiger (18), Honecker, Howard (5), Lowski (14), Pfizenmaier (4/1), Rehm (2).


Historischer Sieg für JBBL-Team

Der 85:79-Sieg der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim gegen die Orange Academy aus Ulm/Memmingen ist ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des Basketballs der Region. Der erste Sieg in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) ließ Trainer wie Spieler strahlen.

Ulrich Tangl, Basketball-Urgestein in Kirchheim, strahlte mit dem siegreichen Team und den Zuschauern um die Wette. Eine Entwicklung, die er in Kirchheim vor sechs Jahren mit initiiert hatte, erreicht am 1. Advent 2019 ihren vorläufigen Höhepunkt: Der erste Sieg eines U16-Teams in der JBBL in Kirchheim

Der Erfolg ist aber vor allem der Lohn für die Nachwuchsbasketballer und ihr Trainerteam! Dafür, dass sie auch nach sieben Niederlagen nicht aufgehört haben, an sich und den Erfolg zu glauben.

„Ich bin unglaublich stolz auf meine Jungs“, sagte ein sichtlich emotionaler Headcoach Brian Wenzel, der den Sieg heute „einfach nur genießen möchte“.

Der Weg dorthin im zweiten Spiel der Relegationsrunde war dabei kein einfacher. Zu Beginn waren die Aktionen auf beiden Seiten geprägt von Nervosität und vielen Fehlern. Die Führung wechselte mehrfach und es waren die Gäste, die mit einem 7:0-Lauf das erste Ausrufezeichen zur zwischenzeitlichen 12:6-Führung setzten. Aber schon früh im Match machten die S.E.K.ler deutlich, dass sie sich nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen würden. Mit einem Run und neun Punkten in Folge erkämpften sie sich wieder die Führung (19:16), auch wenn schlussendlich das erste Viertel 19:21 verloren ging. Im zweiten Viertel bleib das Spiel weiter offen, auch wenn die Gastgeber, angefeuert von Freunden und Familie, ihre physische Überlegenheit zunehmen besser ausnutzten. Die knappe Führung zur Halbzeitpause (38:37) wurde vor allem vom Gefühl untermauert, dass heute etwas drin sein sollte.

Wie würde die Wenzel-Truppe nun ins dritte Viertel starten? Allzu oft war dieser Spielabschnitt die Achillesferse – aber nicht an diesem Nachmittag. Die S.E.K.-Jungs zeigten das erste Mal in der Saison das Standing und die Dynamik, die unerlässlich sind, um sich in der JBBL zu behaupten. Angeführt von ihrem starken Leader Léo König verwandelten vor allem die Großen, Vukajlovic, Stief und Laar die meisten Würfe. Das Spiel war schnell, teamorientiert und in der Defense wurden Fehler des Gegners erzwungen.

Erstmals wurde in dieser Saison auch das Rebound-Duell mit 38:28 gewonnen, ein Wert, der die Leistung der Mannschaft noch untermauert. Bis auf zwölf Punkte konnten die S.E.K.-ler die Gäste im Schlussviertel auf Distanz halten (69:57).

Doch es wurde nochmals spannend: Angeführt vom überragenden Jon Ukai kamen die Gäste nochmals bis auf einen Punkt ran – 80:79, 40. Minute. Für die positive Entwicklung des Wenzel-Teams spricht aber, dass man diesmal nicht nachließ. Konsequent hielt man dem Druck des Gegners Stand, erspielte sich clever seine Chancen, glaubte an den Sieg und machte die letzten fünf Punkte der Partie.

So nahmen die glücklichen Spieler nach dem 85:79-Erfolg auch dankbar und verdient die Standing Ovations ihrer Fans entgegen.

Die Spielgemeinschaft S.E.K. ist angekommen in der höchsten Spielklasse der Unter-16-Jährigen. Die positive Entwicklung, die von Spiel zu Spiel zu beobachten ist, gibt vor allen den jungen Coaches Brian Wenzel und Peter Raizner Recht, in der wertschätzenden, aber gleichermaßen leistungsorientierten Art, wie sie ihr Team führen. bs

SG Stuttgart Esslingen Kirchheim gegen Orange Academy 85:79 (19:21, 19:16, 22:19, 25:23)

SG: Léo König (13 Punkte), Alexander Stief (23), Axel Bezler (2), Nil Failenschmid (n.e.), Alois Mounier (4), Guiseppe Seggio (4), Leonhard Laar (11), Danilo Vukajlovic (24), David Volz (4).


Visier verstellt, Start verschlafen, Spiel verloren

Wie erwartet hatte die Erste der VfL-Basketballer bei Oberliga-Tabellenführer Team Urspring einen schweren Stand. Durch einen verpatzten Start und wenig Treffsicherheit von draußen gab’s ein 67:83. 

Wie erwartet ohne Chris Schmidt und Kiri Engonidis, dafür aber wieder mit Erik Weßelborg, trat der VfL in der Urspringschule an. Oder trat nicht so richtig an, denn nach sieben Minuten stand es 4:20 und das Spiel war fast vorbei, bevor es so richtig begonnen hatte. Obwohl das Team von Interims-Coach Labinot Haziri vor der besten Liga-Abwehr gewarnt war, zeigte sie sich doch überrumpelt von der Stärke und Aggressivität der jungen Urspringer. Was sich auch unter den eigenen Korb zeigte: Zehn Offensiv-Rebounds in diesen ersten Minuten gaben der Heimmannschaft immer wieder zweite und dritte und vierte Wurfgelegenheiten. Mit einem einzigen Feldkorb durch Andi Nicklaus und acht Freiwurf-Punkten ging’s mit 10:28 in die Pause.

Und die Fahrkarten wurden nicht weniger! Die Mannschaft, die mit 11,1 erfolgreichen Drei-Punkt-Würfen pro Spiel die Oberliga einsam anführt, brachte einfach keinen Wurf von ganz weit draußen unter. Im zweiten Viertel klappte zwar die eigene Defensive deutlich besser, beim 22:36 (17.) keimte sogar ein bisschen Hoffnung auf, doch die Gastgeber beendeten die Hälfte mit einem 9:2-Lauf und hatten ihren Vorsprung noch ausgebaut – 24:45.

Es dauerte dann tatsächlich bis zur 29. Minute, bevor der allererste Dreier sein Ziel fand: Tim Schmauder verkürzte auf 41:68 – ging da noch was?

Der VfL kam zwar etwas heran, doch der Durchbruch wollte nicht gelingen. Erst in der 38.Minute gab’s einen kleinen Lauf: Andi Nicklaus und Tim Auerbach verkürzten auf 61:71, erneut wurde Auerbach an der Dreierlinie freigespielt – doch sein Gegenspieler traf ihn mit der Hand mitten im Gesicht – und die Schiedsrichter verpassten das durch schlechtes Stellungsspiel. Fünf Punkte der Urspringer zum 61:76 (39.) machten den Sack zu, und in der Schlussminute gab’s noch reichlich Freiwürfe, die aus dem 67:76 noch das 67:83-Endergebnis machten.

Das Fazit von Abteilungsleiter Marco Wanzke: „Wenn wir von der ersten Sekunde an so spielen wie in der zweiten Hälfte, dann gewinnen wir.  Oder wenn’s ein fünftes Viertel gegeben hätte…“ ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach (8/2), M. Haziri (8/1), Munz (22), Nicklaus (15), Palmieri, Schmauder (7/2), Wanzke, Weßelborg (7).


JBBL motiviert vor Heimspiel gegen Orange Academy

Das JBBL-Team der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim erwartet am Sonntag die U16 des Ulmer Nachwuchsprogramms. Pünktlich zum ersten Advent möchten sich die Jungs mit dem ersten Sieg beschenken. Tippoff ist um 15:00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.

Mit einem besonderen Kompliment überraschte JBBL-Coach Brian Wenzel in der Woche nach der enttäuschenden Niederlagen gegen den Nachbarn Zuffenhausen: „Unsere Jungs haben in dieser Woche mit einer super Einstellung trainiert und jeder geht mit sehr viel innerem Ehrgeiz zu Sache.“ Man denkt im U16-Lager also gar nicht daran, die die Köpfe hängen zu lassen, sondern möchte den Schalter jetzt endlich umlegen.

Eine Reaktion, die nicht selbstverständlich ist, waren doch allzu oft Gründe für die Niederlagen in den eigenen Fehlern und der fehlenden Cleverness zu suchen. Die Nachwuchsbasketballer der Region warten daher noch immer auf das erste Erfolgserlebnis, und genau diese Situation hat das Team noch enger zusammengeschweißt. Jeder zeigt die Bereitschaft, noch eine bisschen mehr zu geben. Eine Entwicklung, die die Coaches Brian Wenzel und Pete Raizner sehr positiv stimmt und sie daran glauben lässt, dass am Sonntag in der Sporthalle Stadtmitte tatsächlich der erste Sieg eingefahren werden kann. Auch ohne Luis Sziede, der sich in der vergangenen Woche einen Kapselanriss an der rechten Hand zugezogen hat und für zwei Wochen pausieren muss.

Erwartet wird das Team des Nachwuchsprogramms aus Ulm. Die Spieler der Orange Academy stammen aus der Kooperation mit dem TV Memmingen. Sie durften bereits am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg einfahren und werden der Wenzel-Truppe natürlich ordentlich Paroli bieten wollen. Trotzdem gehen die SEK-Jungs, erstmals in neuen Trikots, mit voller Motivation ins Spiel und hoffen auf viele Zuschauer. Spielbeginn am Sonntag ist um 15:00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim.


Der schwere Gang zum Tabellenführer

Auch beim nächsten Spiel sind die Oberliga-Basketballer des VfL Kirchheim Außenseiter: Am Samstag um 15 Uhr wartet das Überteam Urspringschule auf das Team.

Acht Siege insgesamt gegen nur zwei des VfL aus den letzten fünf Spielen: Beim Duell Erster gegen Fünfter sind die Rollen am Samstagnachmittag in jeder Beziehung klar verteilt. Was den Kirchheimern bleibt, ist „die Chance auf eine Überraschung“, wie Aufbauspieler und Abteilungsleiter Marco Wanzke es formuliert. Einerseits haben die jüngsten Niederlagen gegen Ulm, Nürtingen und Elchingen ein wenig am Selbstvertrauen genagt, andererseits sah man bei allen diesen Duellen, dass man auch in der Spitze der Liga durchaus mithalten kann.

Was also braucht es für diese Überraschung? Wanzke: „Wir müssen auf jeden Fall besser verteidigen als zuletzt. Wir haben zweimal über 90 Punkte zugelassen, das darf uns nicht mehr passieren.“ Tatsächlich hat man von allen Spitzenteams die meisten Punkte kassiert (655), nur die beiden Letzten Derendingen (711) und Konstanz  (694) sind da schlechter. Gleichzeitig trifft niemand in der Oberliga so gut wie Kirchheim (724), hier ist Elchingen erst mit Abstand Zweiter (687). Der VfL begeht aber auch die meisten Fouls in der Liga (190), was nahelegt, dass man die Balance zwischen guter und schlechter Aggressivität noch nicht gefunden hat.

Am Samstag muss das besser werden, sonst wird das nichts mit der Überraschung. Fehlen werden sicher nur Chris Schmidt (Urlaub) und vielleicht Erik Weßelborg (Angina fast überwunden) und Kiri Engonidis (beruflich).

Und der Tabellenführer? Der bietet ein junges, extrem ausgeglichenes Team auf, das vor allem in der Abwehr überzeugt: Keiner hat weniger Punkte als die Urspringer zugelassen (527). Es wird also ein Duell beste Abwehr gegen besten Angriff. Auf der anderen Seite sind die Internatsschüler sehr schwer auszurechnen. Keiner der Akteure steht unter den Top-ten der Oberliga-Scorerliste, sieben Spieler machen aber im Schnitt mehr als acht Punkte. Am erfolgreichsten bisher: Tim Martinez Befan (17) mit knapp 15 Punkten pro Spiel, Bruno Albrecht (18) mit 13 und Kevin Strangmeyer (19) mit zwölf. Auf keinen Fall sollte man den Gegner an die Freiwurflinie schicken, da ist dieses Team mit 73 Prozent Trefferquote das mit Abstand beste der Oberliga. Beim foulträchtigen Defense-Verhalten der Kirchheimer kann so etwas durchaus ein Schlüssel sein…

Die letzten beiden Vorrundenspiele dürften dann etwas einfacher werden: Es geht noch gegen die TSG Heilbronn (Sechster) und die BSG Vaihingen-Sachsenheim (Zehnter). ut

VfL: J. Auerbach, T. Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Wanzke.


Willkommen, Coach Ray!

Wir heißen unseren neuen Coach Ray herzlich in der Kirchheimer Basketballfamilie willkommen.
Reimund Mayer war langjähriger Abteilungsleiter in Plochingen und hat dort viele Jahre diverse Teams gecoacht. Er hat einen guten Draht zu den Spielerinnen und Spielern und freut sich nun in Kirchheim ein motiviertes und breiter aufgestelltes Team um sich zu haben.
Das erste Training am Montag war dann ebenso ein Erfolg, wie die kurzfristige Verpflichtung, des ehemaligen Spielertrainers des TV Plochingen. Bis 22 Uhr scheuchte er die 17 16-19-Jährigen über das Parkett der Sporthalle Stadtmitte.
Nun gilt es an den Sieg des vergangengen Wochenendes anzuknüpfen, und wenn auch mit kleiner Verspätung voll in die Saison zu starten.
Coach Ray und der VfL Basketball freuen sich auf die Zusammenarbeit!
#bettertogether
#jetztgehtslos


Freud und Leid der U14

Am 5. Spieltag ging es für die U14 am Samstag  nach Tübingen. Die Gegner waren der VfL Sindelfingen und der TV Altenstadt. Die Partie gegen Sindelfingen wurde mit großer Spannung erwartet, da das Team um Coach Noah Gere sich für die Revanche bestens vorbereitet hat und hochmotiviert antrat. Das erste Viertel lief bestens. Mit 14:9 setzte die Kircheimer Starting Five ein Zeichen! Im Verlauf des zweiten und dritten Viertels konnte Sindelfingen aufholen. Im vierten Viertel war die Spannung nicht zu überbieten. Am Ende unterlag Kirchheim mit 46:49. Trotzdem kann das Team stolz auf die Leistung sein. Im Nachhinein wird das Spiel allerdings als 20:0 für den VfL gewertet, da Sindelfingen einen Spieler eingesetzt hat, der nicht auf der Spielerliste stand. So wurde aus Leid einen Tag später doch wieder Freude!
Im zweiten Spiel gegen Altenstadt wurde die Führung (im ersten Viertel 20:4) konsequent gehalten bis zum Schluss. Das Endergebnis 76:34 zeigt die hervorragende Leistung der Kirchheimer U14 gegen allerdings nur sechs Altenstädter, die mit dem 2. Tabellenplatz belohnt wurde. Wir freuen uns auf den nächsten Spieltag!

VfL U14 - VfL Sindelfingen 46:49 -> 20:0

VfL U14 - TV Altenstadt 76:34 


Am Ende geht das Zielwasser aus

Ein Spiel auf gehobenem Oberliga-Format sahen gut 100 Zuschauer am Sonntagabend in der Sporthalle Stadtmitte. Favorit Oberelchingen setzte sich im Schlussspurt mit 91:77 gegen den VfL Kirchheim durch.

Dabei hatte alles so gut angefangen für die VfL-Scharfschützen! Doch ganz von vorne: Andreas Nicklaus lief doch auf, wegen der Innenbanddehnung von Drilon Pllana, der Angina von Erik Weßelborg und dem Trainingsrückstand von Kiri Engonidis verschob er seinen „Heimaturlaub“ dankenswerterweise um einen Tag. Doch um die Großen sollte es an diesem Tag weniger gehen. Los ging es nämlich mit einer wahren Dreierflut: Nach vier Minuten stand es 9:11, sechs Dreier und nur ein „normaler“ Korb hatten für dieses Ergebnis gesorgt. Kirchheim machte so weiter und traf wie wahnsinnig: nach dem ersten Viertel waren sieben Fernwürfe durch die Reuse gerauscht, alle von Mirsad Haziri und Tim Auerbach, sagenhafte 31 Punkte standen auf der Habenseite. Der Tabellenzweite, der mit neun Spielern angereist war, dessen Coach Yavuz Düzgün aber nur auf eine Siebener-Rotation vertraute, hatte da bereits umgeschaltet: Center und Liga-Topscorer Marko Markovic (20 Punkte im Schnitt) hatte neun der 20 Gäste-Punkte erzielt.

Und dieses Konzept wirkte immer besser, die „Elche“ holten sukzessive auf, beim Gastgeber nahm die Punkteproduktion ebenso konstant ab. Die Viertelergebnisse zeigen das recht deutlich: 31:20, 18:22, 15:20, 13:29.

Doch der VfL behielt lange die Führung, wofür auch wieder Constantin Munz verantwortlich war, der immer wieder punktete, wenn wenig lief. Und Mirsad Haziri, der immer wieder mal einen seiner sechs Dreier einstreuen konnte.

So dauerte es bis zur 31. Minute, bis die Gäste erstmals wieder die Führung übernehmen konnten – 64:65. Zum Ende des dritten Viertels aber war Markovic sein fünftes Foul unterlaufen! Eigentlich eine Einladung für den VfL, den Ball nun verstärkt unter den Korb zu bringen. Doch das passierte viel zu wenig. Dreieinhalb Minuten vor Schluss war trotzdem noch alles drin (74:77), dann verfehlten drei ziemlich freie Dreierversuche von Tim Auerbach – dem in der gesamten zweiten Hälfte kein einziger Feldkorb gelang – ihr Ziel. Elchingen verlustierte sich an der Freiwurflinie (10:12 in den letzten vier Minuten, insgesamt 29:34!) und geriet außer Reichweite.

Der VfL brachte es gerade mal auf 3:7-Freiwürfe, und auch die Foulbilanz von 25:15 zeigt das Problem: Kirchheim verlässt sich zu sehr auf Würfe von außen, geht zu wenig dahin, wo es weh tut.

Mit dieser Spielweise kann man sich in der oberen Hälfte der Oberliga etablieren, für mehr reicht es höchstwahrscheinlich nicht. Für einen Aufsteiger ja nicht gerade das Schlechteste… ut

VfL: J. Auerbach (2), T.Auerbach (18/4), Engonidis (2), L. Haziri (n.e.), M. Haziri (20/6), Munz (18/4), Nicklaus (10), Palmieri (2), Schmauder (3/1), Wanzke (2).


Wenzel-Truppe tritt auf der Stelle

Eine gute erste Halbzeit wird wieder nicht belohnt. Die SG S.E.K, verliert im Nachbarschaftsduell gegen die Zuffenhausener 89ers mit 67:78, auch weil sie im zweiten Spielabschnitt völlig außer Tritt gekommen ist.

Einmal mehr um den verdienten Lohn gebracht! 26 Punkte von Léo König und das Double-Double von Danilo Vukajlovic reichen nicht aus, um den historischen ersten JBBL-Sieg für die Spielgemeinschaft einfahren zu können. Dabei startete das Team von Brian Wenzel in die erste Partie der Relegationsrunde konzentriert und auch erfolgreich. Der Neun-Punkte-Vorsprung aus dem ersten Viertel (24:15) konnte nicht nur mit in die Halbzeitpause genommen werden (36:27), sondern zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar noch ausgebaut werden.

Dann jedoch folgte, für den Trainer völlig unerklärlich, der Bruch im Spiel. Unnötige Ballverluste und unkluge Abwehraktionen, die allzu oft in Fouls endeten, ließen das Spiel kippen. 13 Punkte holten die 89ers im dritten Viertel auf und legten so die Basis für einen schlussendlich verdienten Sieg.

„Wir machen einfach nach wie vor die gleichen Fehler und davon zu viele“, so der enttäuschte Coach, der die fehlende „Abgezocktheit“ seiner Spieler monierte. Eine gewisse Ratlosigkeit macht sich angesichts von 30 Turnovern und der sich wiederholenden Foulbelastung breit. Mund abwischen, nach vorne schauen und weiterhin den Spaß am Basketball hoch halten ist dennoch die Devise des Trainerteams, das nach Spielende nochmals lange das Gespräch mit seinen Jungs gesucht hat.

Die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis gibt es am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr gegen das Team der Orange Academy aus Ulm.

Zuffenhausen 89er gegen SG Stuttgart Esslingen Kirchheim 78:67 (15:24, 12:12, 27:14, 24:17)

SG: König (26 Punkte, 4/5 Dreier), Steif (2), Bezler (3, 1/1), Sziede (2, 0/1, 6 Rebounds), Failenschmid, Mounier (7, 0/2), Seggio (4, 1/4), Vukajlovic (14, 0/1, 12), Volz (9, 1/4).


Auch die Dritte bremst den Meisterexpress nicht

Sechs Spiele, sechs Siege: Das ist die Bilanz der Kirchheimer Vierten nach dem 83:66 gegen die eigene Dritte in der Kreisliga Nord.

Meister- gegen Hobby-Truppe: Der Ausgang stand schon vor dem Spiel fest. Was zur Folge hatte, dass dieses Spiel sogar zwei Sieger hatte! Denn die Dritte war mit ihrer Vorstellung recht zufrieden, konnte sich an einigen Highlights erfreuen und fühlte sich ein bisschen als moralischer Gewinner. Fünf Minuten vor Schluss führte der ungeschlagene Titelfavorit nur 65:56, doch 15 Freiwürfe in den letzten Minuten mit respektabler Trefferquote (12:15) der Vierten sorgten noch für ein standesgemäßes Ergebnis.

Am kommenden Samstag geht es für das Team von Coach Niko Aslanidis nun zum womöglich einzig verbliebenen Verfolger TS Göppingen 2 (5:2 Siege), der vier Spiele nacheinander gewonnen hat. ut

VfL 4: Allgaier (2), Babinger (20/4), Bantlin (2), Geiger (28), Görs (3), Greßmann (2), Honecker (2), Mauch (5), Melzer (9), Pfizenmaier (8/2), Rehm (2), Ünek.

VfL 3: Atol (1), Boshnjaku (3), Dautovic (3), Er (8/2), Hasenmaile (14), Kikic (2), Mühlhäuser (12/1), Schörg, Stenzel (7/1), Tangl (16/3).


JBBL: Relegationsrunde beginnt

Am Sonntag startet für das JBBL-Team der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim die Relegationsrunde. Das Spiel in Zuffenhausen steht für die jungen Nachwuchsbasketballer im Zeichen der Revanche.

Rückblick: 27. Oktober, Sporthalle West in Stuttgart. Das Duell der S.E.K. gegen die Zuffenhausen 89ers begeistert alle Beteiligten und endet nach zwei Verlängerungen mit einem Sieg der Gäste. Keine Frage, dass Headcoach Brian Wenzel für die bevorstehende Partie das Motto „Revanche“ ausgegeben hat. Dabei geht der Wunsch nach einem Sieg am kommenden Sonntag noch viel tiefer. Noch steht die Spielgemeinschaft ohne zählbare Erfolge dar, es wird die erwartet schwere Saison für den JBBL Neuling. Zwar mussten auch sehr deutliche Niederlagen verarbeitet werden, dennoch gab es einige Spiele bei denen der Sieg greifbar war. Wie zum Beispiel beim Hinspiel gegen Zuffenhausen.

Die Leistungskurve jedoch stimmt, Brian Wenzel ist mit der Entwicklung seiner Schützlinge zufrieden. Nun gilt es, in der Relegationsrunde – endlich - die ersten Erfolge zu erzielen, am liebsten am Sonntag, wenn es um 13:00 Uhr in der Sporthalle Talweisen (Haldenrainstr. 35, Stuttgart) zum Tipp-Off kommt. Dabei kommt der Spielmodus in der JBBL dem jungen Team entgegen. Jetzt in der Relegationsrunde ist das Leistungsniveau ausgeglichener, neben den bekannten Gegnern aus der Vorrunde (Zuffenhausen, Tübingen) kommen Teams wie Augsburg, Nürnberg, München und die Orange Akademie dazu, die in ihren Vorrunden ebenfalls die untere Tabellenhälfte belegt haben.

Die personellen Voraussetzungen sind gut. Wenzel kann bis auf Leonhardt Laar auf alle Spieler zurückgreifen. Das Talent Leonhardt Laar sammelt als Gastspieler im Ludwigsburger Dress bereits internationale Erfahrung beim Euroleague-Turnier. Und auch Co-Trainer Peter Raizner, der im Rahmen seiner Nachwuchstrainerausbildung während der Woche auf Lehrgang in München war, wird Wenzel wieder zur Seite stehen. „Wir erwarten wieder in umkämpftes Spiel und für uns geht es schon um sehr viel. Meine Jungs sind bereit dazu, jetzt auch die Früchte für die gute Trainingsarbeit einzufahren“, so der Headcoach, der natürlich auch an Eltern und Freunde appelliert: „Wir freuen uns auf viele Besucher und Fans, die uns anfeuern. Die Atmosphäre beim Hinspiel war toll, weil beide Teams angefeuert wurden. Wir würden uns freuen, wenn viele S.E.K.-Fans uns in Zuffenhausen unterstützen.“

Der Spielplan in der Relegationsrunde für S.E.K

Heimspiele finden in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim, Jahnstr. 14, statt.:

Tag

Datum

Uhrzeit

Heimmannschaft

Gastmannschaft

Sonntag

24.11.2019

13:00

Zuffenhausen 89er

SG Stuttgart Esslingen Kirchheim

Sonntag

01.12.2019

15:00

SG Stuttgart Esslingen Kirchheim

Orange Academy

Sonntag

08.12.2019

12:30

Internationale Basketball
Akademie München

SG Stuttgart Esslingen Kirchheim

Sonntag

15.12.2019

15:00

SG Stuttgart Esslingen Kirchheim

Nürnberger Basketball Club

Sonntag

12.01.2020

13:30

baramundi basketball
akademie Augsburg

SG Stuttgart Esslingen Kirchheim

Sonntag

19.01.2020