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Die U14 ist Bezirks-Vizemeister

Mit einem schwer erkämpften, aber am Ende triumphalen 70:66 gegen den SV Böblingen sicherte sich die U14-1 mit dem Trainergespann Miguel Rodriguez/Sarah Wanzke die Vizemeisterschaft im Bezirk IV.        

Als einziges Team hat der VfL die Runde bereits abgeschlossen, in der Neunerliga hat man letzten Spieltag spielfrei. Mit 11:5-Siegen und damit 22 Punkten ist Kirchheim von den Verfolgern TV Konstanz und TSG Söflingen (beide 10:5) aber nicht mehr einzuholen, da gegen beide Klubs der direkte Vergleich gewonnen werden konnte. Zudem spielt Konstanz am letzten Spieltag beim Bezirksmeister BBU Ulm (14:1).

Das letzte Spiel gegen den SV Böblingen stand unter besonderen Vorzeichen. Zum einen war das Hinspiel 56:71 verloren gegangen, zum anderen waren am Sonntagmittag um 13 Uhr die beiden besten Spieler Leonhard Laar und Giuseppe Seggio noch auf dem Weg von Esslingen nach Kirchheim.

Dort war um 11.00 Uhr das letzte Oberligaspiel von Kooperationspartner Hellas Esslingen gegen BBU Ulm angesetzt. Hellas verlor zwar 74:100 und verpasste damit den Einzug in die baden-württembergische Endrunde, Platz drei in der Oberliga hinter den etablierten Ulm und Ludwigsburg bedeutet dennoch den bisher größten sportlichen Erfolg in der Vereinsgeschichte des kleinsten Partners in der SG Stuttgart-Esslingen-Kirchheim.

Doch zurück nach Kirchheim. Trotz des (Noch-)Fehlens der beiden Besten und Längsten startete der VfL stark, vor allem Furkan Cal war kaum zu halten und brachte seine Farben 14:6 (8.) in Führung, Dann allerdings übernahmen die Gäste das Kommando, vor allem deren Kapitän Henri Hinsche war von der VfL-Abwehr nicht zu kontrollieren und erzielte bis 23. Minute beeindruckende 29 Punkte.

Böblingen führte deshalb zur Pause 35:27, doch inzwischen waren Laar und Seggio in der Halle eingetroffen und starteten natürlich zu Beginn des dritten Viertels.

Das ging allerdings zunächst gründlich schief, der Rückstand wuchs auf 29:44 (23.) – und erst jetzt begann die Aufholjagd. Ziemlich holprig nach dem 34:44 (26.), denn Böblingen konterte mit Dreiern und lag zu Beginn des Schlussviertels immer noch 60:45 in Führung (33.).

Doch jetzt wurde Hinsche langsam müde, die taktische Maßnahme, nun Seggio statt Cal auf ihn anzusetzen, fruchtete zudem. Zwei Minuten später flutsche ein Dreier von Cal durch die Reuse, mit dem 54:60 war der Anschluss hergestellt.

Der Rest war Krimi!

Mit dem letzten Dreier von Hinsche zum 60:65 zwei Minuten vor Schluss hatte Böblingen endgültig all sein Pulver verschossen. Unter dem riesigen Jubel der Zuschauer, die sich mit den Böblinger Eltern ein tolles und lautstarkes  Fan-Duell lieferten, traf Nil Failenschmid einen Dreier zum 63:65, konterte damit Hinsches Fernwurf im direkten Gegenzug und motivierte seine Mitspieler zum letzten Aufbäumen der Saison  2018/19.

Die vier Topscorer der Saison machten dann den Deckel drauf:

  • Furkan Cal (260 Punkte, bei allen 16 Spielen dabei, mit 13,5 im Schnitt 14. in der Landesliga), machte den 65:65-Ausgleich.
  • Giuseppe Seggio (226/13, 17,4 im Schnitt, Platz 5) erzielte die 67:66-Führung.
  • Nil Failenschmid (201/15, 13,4, Platz 16) traf zum 69:66.
  • Leonhard Laar (280/15, 18,7, Platz 4) verwandelte den letzten Freiwurf zum 70:66.

Diese Vier, bis auf den ein Jahr jüngeren Laar aus dem Jahrgang 2005, sollten auch das Gerüst der JBBL-Qualifikationsmannschaft bilden, die mit dem neuen Coach Brian Wenzel im Sommer das große Ziel angeht.

Was bedeutet: Nach der Landesliga-Saison ist vor der JBBL-Quali… ut

VfL: Alkhouri (2), Bakija (2), Cal (26/2), Failenschmid (14/1), Hinitschew (4), Hoff, Kosor, Krizsan, Laar (6), Seggio (16).


Duell um die Vizemeisterschaft gewonnen!

Im „Endspiel“ um die Vizemeisterschaft in der Landesliga gewann die U14 der VfL-Basketballer gegen den TV Konstanz 68:57.

Das Trainergespann Miguel Rodriguez/Sarah Wanzke konnte zwar zwölf Spieler aufbieten, doch drei davon mussten aus der U12 aushelfen. Von den Leistungsträgern fehlte allerdings nur Nil Failenschmid (13 Punkte im Schnitt), so dass die Grundstimmung vor diesem Endspiel am Sonntagnachmittag positiv war. Auch deswegen, weil es Topscorer Leonhard Laar (20 Punkte pro Spiel) rechtzeitig vom Wochenendlehrgang des BBW aus Albstadt geschafft hatte. Die zweieinhalb Tage mit sechs Trainingseinheiten plus Schwimmen steckten dem Center sichtlich in den Knochen, was seine erneut starke Leistung aber nur noch einmal aufwertet.

Laar erzielte gleich die ersten vier Punkte gegen den (Noch-)Tabellenzweiten, von den 14 des VfL zum 14:18 nach zehn Minuten stammte die Hälfte von ihm. Doch Konstanz war in diesem Viertel stärker und schneller, vor allem den unglaublich flinken Liga-Topscorer Sven Martens (25 Punkt pro Spiel) bekam keiner seiner Gegenspieler in den Griff.

Doch im zweiten Viertel drehte auch der zweite „Große“ auf: Giuseppe Seggio machte alle neun Punkte vom 18:20 (13.) bis zum 27:23 (16.), die Wende war geschafft. Zur Pause führte der VfL 37:31.

Und nach dem Wechsel ging es so richtig ab! Ein 10:0-Lauf zum 49:34 (25.) ließ vor allem wegen der konsequenten und disziplinierten Abwehrarbeit die Herzen der Coaches höher schlagen. Rodriguez brachte nun seine Bank, darunter die Elf- und Zwölfjährigen und Konstanz verkürzte bis zum Viertelende auf 49:45.

Nach einem intensiven Schlagabtausch, bei dem die Heimmannschaft aber immer die Kontrolle behielt, entschieden schlussendlich zwei Dreier das Spiel endgültig: Furkan Cal zum 63:55 (38.) und Ante Kosor zum 66:55 (39.) beendeten die Hoffnungen der Konstanzer und bescherten dem VfL den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz.

Nun muss nur noch das letzte Saisonspiel am kommenden Sonntag gegen den Tabellensechsten SV Böblingen gewonnen werden, dann kann die Vizemeisterschaft hinter den ungeschlagenen Ulmern gefeiert werden. In Böblingen gab es Anfang Dezember allerdings unter etwas seltsamen Umständen eine 56:71-Niederlage… ut

VfL: Alkhouri, Bakija, Cal (12/1), Hinitschew (6/1), Hoff, Kosor (5/1), D.Krizsan, Laar (21), Martini, Moreno, Pachl, Seggio (24/1).


Die Siegesserie reißt

Nach vier Siegen in Serie verlor die U14 doch etwas überraschend 45:53 beim Tabellenfünften KKK Haiterbach. Dennoch kann das Ziel Vizemeisterschaft noch erreicht werden.

Ohne den erkälteten Headcoach Miguel Rodriguez, der von seiner Assistentin Sarah Wanzke vertreten wurde, trat die U14 zum drittletzten Landesligaspiel am Sonntagmorgen in Haiterbach (bis dahin 7:5-Siege) an. Wanzke hatte zwar nur neun Spieler dabei, die Topscorer traten aber alle an: Leonhard Laar (19,5 Punkte pro Spiel, Platz vier in der Landesliga), Giuseppe Seggio (16,9, 5), Nil Failenschmid (13,4, 15) und Furkan Cal (12,7, 17).

Auf der anderen Seite stand Rodrigo Mercado Lopez, der erst seit kurzem für Haiterbach aktiv ist und in seinen bisher erst vier Spielen über 34 Punkte im Schnitt erzielt hatte.

Doch es war kein Tag für Topscorer: Bis auf Failenschmid blieben alle vier anderen weit unter ihren Durchschnitts-Werten, die Defensive dominierte.

Nach zwei äußerst mageren Vierteln (15:12, 6:11) führte dennoch Favorit Kirchheim 23:21, doch auch in den zweiten 20 Minuten funktionierte im Angriff fast gar nichts, es kamen lediglich 22 weitere Punkte hinzu.

Bis zur 31. Minute bleib das Spiel aber völlig ausgeglichen, Haiterbach lag nur knapp 38:37 vorne. Doch es folgte der offensive Blackout des VfL, der das Spiel entschied: Acht Minuten lang gelang kein einziger Korb, Haiterbach traf plötzlich, sogar zwei Drei-Punkte-Würfe, und entschied die Partie mit einem 14:0-Lauf zum 52:37 (39.).

Dennoch kann Kirchheim (9:5) weiter hinter Dominator Ulm 2 (12:0) noch Landesliga-Vizemeister werden. Dazu müssen die beiden letzten Spiele gegen Konstanz (10:4) und Böblingen (6:7) gewonnen werden. Konstanz muss noch nach Ulm, und auch der direkte Vergleich spräche für den VfL: Das Hinspiel am See wurde 70:62 gewonnen. Gefährlicher als Konstanz könnte Söflingen (8:4) werden. Aber auch gegen die TSG wurde der direkte Vergleich gewonnen (72:80 zu Hause, 80:47 auswärts), Söflingen muss noch gegen Ulm ran. ut

VfL: Alkhouri (4), Cal (9/1), Failenschmid (15), Hinitschew, Kosor, Krizsan, Laar (6), Martini (2), Seggio (9).

Tabelle


Keine Probleme mit dem Schlusslicht

Das 85:32 gegen die TSG Reutlingen war für die U14 der VfL-Basketballer mehr ein Schaulaufen denn ein echter Wettkampf.

Schon das Hinspiel beim sieglosen Tabellenletzten der U14-Landesliga war 103:46 gewonnen worden, da machte es natürlich nichts, dass Center Leonhard Laar an diesem Wochenende in Chemnitz beim Regionalturnier „Perspektiven für Talente“ weilte und dabei für das Finalcamp des Deutschen Basketball-Bundes am 12.-14. April gesichtet wurde . Schon im ersten Viertel kamen die körperlich weit unterlegenen Reutlinger offensiv praktisch nicht zur Geltung, der Esslinger Giuseppe Seggio war auf der anderen Seite für zehn der 18 Punkte zum Zwischenstand von 18:4 verantwortlich. Dass es am Ende „nur“ zum 85:32 reichte und der Hunderter diesmal nicht erreicht wurde, lag vor allem an der Nachlässigkeit im Abschluss, woran die beiden Trainer Miguel Rodriguez und Sarah Wanzke weiter hart arbeiten wollen. ut

VfL: Alkhouri Elyas (8), Cal (16), Failenschmid (13), Hinitschew (16/2), Kosor (3), Krizsan (2), Martini (2), Moreno Kunz 82), Seggio (23).


Beste Saisonleistung mit tollem Finish

Im Duell Dritter gegen Vierter in der U14-Landesliga revanchierte sich der VfL Kirchheim mit einem überraschend klaren 80:47 bei der TSG Söflingen für die 72:80-Hinspiel-Niederlage.

Der VfL in Bestbesetzung, also auch wieder mit dem Esslinger Giuseppe Seggio, Söflingen mit nur einem Ausfall – da war wie in Kirchheim mit einem knappen Spiel zu rechnen. Doch das Team von Knights-Assistant-Coach Miguel Rodriguez erwischte einen Sahnetag, zeigte die beste Saisonleistung. Gleich in den ersten Spielminuten funktionierten Offensive und Defensive, und hätte der Söflinger Anschreiber nicht zwei Punkte dazu-„erfunden“, der Vorsprung nach sechs Minuten wäre höher als 12:7 gewesen.

Bis zur 15. Minute kam Söflingen dann besser ins Spiel, der VfL führte dennoch mit 25:22. Ein starker 11:2-Lauf, abgeschlossen mit einem Dreier von Center Leonhard Laar zum Pausenstand von 36:24, wies dann die Richtung für die zweiten 20 Minuten.

Da hielten die Gastgeber zunächst wieder ordentlich mit, kamen sogar ein bisschen auf, und nach 28 Minuten war die Partie beim 47:41 noch keineswegs entschieden. Doch die „geile Defense“ (Co-Trainerin Sarah Wanzke) des VfL hatte die TSG-Jungs zermürbt: Die letzten zwölf Minuten der Partie überrannten die Kirchheimer den Ex-Tabellendritten mit sage und schreibe 33:6!

Und sind jetzt selbst Dritter! Punktgleich mit Söflingen, nur zwei Punkte hinter dem Zweiten TV Konstanz. Gegen den geht’s am vorletzten Spieltag am 17. März, davor sind noch Pflichtaufgaben gegen den Letzten Reutlingen und den Fünften Haiterbach zu erledigen. Die Vizemeisterschaft in der Landesliga ist für das Kooperationsteam also wieder möglich! ut

VfL: Alkhouri (2), Bakija, Cal (20/1), Failenschmid (8), Hinitschew (2), Kosor (10/2), Krizsan, Laar (24), Seggio (14).


Toller Krimi mit Happy End

Hauchdünn mit 68:67 nach Verlängerung gewann die U14 ihr Landesligaspiel gegen die Zweite der Young Tigers Tübingen

Das war ein verrücktes Spiel! Zweimal schien es bereits gewonnen, am Ende schon verloren – mit jetzt 7:4-Siegen hat das Team des Trainergespanns Miguel Rodriguez/Sarah Wanzke jetzt Chancen auf Platz zwei in der Landesliga.

Auch ohne den zweitbesten Scorer, Giuseppe Seggio, der für Hellas Esslingen zeitgleich U14-Oberliga spielte, startete der VfL furios, ging 7:0 in Führung und sah wie das bessere Team aus. Und das, obwohl Topscorer Leonhard Laar, beim 68:56 im Hinspiel mit 34 Punkten noch total dominant, bis zur siebten Minute ohne Korberfolg blieb. Als Laar dann ebenfalls erfolgreich war, setzte sich Kirchheim auf 26:18 ab – und erlebte den ersten Einbruch. Tübingen gelang ein 15:2-Lauf, die Führung war futsch – 28:33, 18. Minute. Doch Laar und Furkan Cal beendeten bis zur Halbzeitsirene den Blackout, der VfL ging mit einem 34:33 in die Kabine.

Zehn Punkte des sehr gut aufgelegten Nil Failenschmid halfen dann, das dritte Viertel dominant zu gestalten, was bis zum 51:42 (27.) führte. Doch Tübingen konterte erneut, machte die letzten sechs Punkte des Viertels – 51:48.

Das vierte Viertel war geprägt von den tollen Zonen-Kämpfen der Center Laar und Kress, wobei Laar des öfteren Pech im Abschluss hatte. Da auch Failenschmid allmählich müde wurde, gelang in der Offensive nur noch wenig: Tübingen zog auf 62:57 davon, bei weniger als 60 Sekunden Spielzeit – war’s das? Das dachten wohl die meisten, doch das Team kämpfte, klaute zweimal den Ball, und Failenschmid und Laar machten die Punkte zum 62:62-Ausgleich.

Die Extra-Fünf-Minuten mussten die Entscheidung bringen. Cal machte vier Punkte zum 66:64, dann traf Laar zwei Freiwürfe zum 68:64 – noch zwei Minuten. Doch nun gelang beiden Teams nicht mehr viel. Failenschmid kam an die Freiwurflinie, war aber zu kaputt, um noch zu treffen, Tübingen traf drei von vier von der Linie: Einer zu wenig. Sechs Sekunden vor Schluss hatten die Gäste dennoch die Chance zum Sieg. Der letzte Wurf von Kress aber wurde von Laar geblockt, der VfL jubelte. ut

VfL: Alkhouri (3), Bakija, Cal (14), Failenschmid (27), Hinitschew (3/1), Hoff, Kosor (3/1), Krizsan (2), Laar (16), Pachl.


Dem Primus getrotzt

Mit ihrem bisher wohl besten Spiel hätte die U14-1 fast dem ungeschlagenen Landesliga-Tabellenführer BBU Ulm 2 ein Bein gestellt. Beim 70:71 fehlte wirklich nicht viel…

Bis zu diesem Sonntagmorgen hatte die Ulmer Oberliga-Reserve alle ihre acht Spiele klar gewonnen. Was heißt klar? Im Schnitt betrug der Abstand 46 Punkte… Beim Hinspiel zum Saisonauftakt war auch der VfL-Nachwuchs klar mit 47:71 unterlegen, das war allerdings der „knappste“ Sieg der Ulmer in der Saison.

Der Start versprach dann sehr viel für das Team von Knights-Assistant-Coach Miguel Rodriguez. Der mit Abstand Größte auf dem Feld, Leonhard Laar, machte sechs der acht Punkte zum 8:0, erst nach dem 12:2 zeigten die Gäste, die komplett U13 sind, was sie können. Zwischen der 13. (17:16) und der 19. Minute (19:33) lief beim VfL gar nichts mehr zusammen, das zweite Viertel wurde 8:24 abgegeben – Pausenstand 23:35 – und der Primus war in der Spur.

Ein großes Lob gebührt den Kirchheimern, dass Ulm diese Linie wieder verlor, der Abstand wuchs bis zu Beginn des Schlussviertels nicht weiter (49:61, 31.). Und dann begann die Aufholjagd! Fünf Minuten und einen 8:0-Lauf später stand es nur noch 57:61, jetzt begann leider die Zeit des Körbetausches. Viermal hier zwei Punkte, viermal dort, 70 Sekunden vor Schluss war der Abstand derselbe – 65:69. Doch Nil Failenschmid Clavera unterbrach den Rhythmus mit dem 67:69! Worauf der „Go-to-guy“ der Ulmer, der elfjährige Peja Strobl, eiskalt zwei Freiwürfe verwandelte. Giuseppe Seggio traf auf der anderen Seite nur einen (68:71), doch noch einmal kam der VfL in Ballbesitz. Da hoffte Rodriguez wohl auf ein Foul und ein „And-one“. Die Ulmer aber ließen Leonhard Laar seinen Korbleger zum 70:71 machen, das Spiel war vorbei.

Die Enttäuschung wich aber sehr schnell ganz großem Stolz. Nach dem tollen Spiel gegen den Zweiten Söflingen (72:80) hat das Team erneut bewiesen, dass es mit der Landesliga-Spitze auf Augenhöhe mithalten kann. ut

VfL: Alkhouri, Bakija, Cal (14), Failenschmid (12), Hinitschew (2), Kosor (4), Krizsan, Laar (23), Martini (2), Seggio (13).


Kein Spiel, aber viel an Erfahrung gewonnen

Die U14 der SG Stuttgart-Esslingen-Kirchheim verbrachte die Zeit nach Neujahr in Berlin beim renommierten ArxesTollina-Wintercup. Gegen hochkarätige Gegner setzte es vier Niederlagen, der Ausflug bedeutete trotzdem einen Meilenstein.

Beim ersten Spiel gegen Higher Level Berlin, einem Zusammenschluss der drei Vereine BG Zehlendorft, SSC Südwest und ALBA Berlin zur Talentförderung, war es lange eng, im letzten Viertel kam die Mannschaft, die in der Oberliga Württemberg noch ungeschlagen ist, auf drei Punkte heran – um dann doch wieder den Faden zu verlieren und 51:65 den Kürzeren zu ziehen. Ihre beste Leistung zeigte das Team gegen das große ALBA Berlin, am Ende stand dennoch eine 36:39-Niederlage. In der Platzierungsrunde ging es zunächst gegen den Oberliga-Konkurrenten BSG Ludwigsburg. Auch hier stimmte die Leistung insgesamt, doch die 52:59-Niederlage war nicht zu vermeiden. Den Abschluss bildete das klare 55:74 gegen ALBAs Zweite, hier war dann schon die Luft raus. Viermal gespielt, viermal verloren – der Trip war dennoch extrem wertvoll. Auch in Berlin kennt man jetzt die Spielgemeinschaft aus Stuttgart, Esslingen und Kirchheim – und die zehn Kinder und ihr Coach Cyril da Silva haben sehr wertvolle Erfahrungen gewonnen. ut

Coach Cyril da Silva und sein Team bei einer Auszeit

Edolind Paqarada im Kampf um den Ball Léo König (re.) eilt zur Hilfe

 

SG Stuttgart-Esslingen-Kirchheim

VfL Kirchheim:

1. Léo König

2. Edolind Paqarada

3. Furkan Cal

4. Leonhard Laar

BV Hellas Esslingen

5. Deniz Taschi

6. Raphael Wantsis

11. David Volz

MTV Stuttgart

7. Luis Sziede

8. Aloïs Mounier

9. Umut Cakmak

Doppellizenz

10.  Anton Nufer (SV Möhringen)

Schwacher Start, starkes Finish

Die U14-1 der VfL-Basketballer hat das Verfolger-Duell beim TV Konstanz 70:62 gewonnen. Entscheidend waren wieder die Punkte der „Langen“, die diesmal sogar Dreier trafen.

Nach der langen Fahrt an den Bodensee startete der VfL etwas eingerostet und nervös, Konstanz nutze das zu einem 15:3-Lauf in nur vier Minuten. Dann aber fanden auch die Gäste, mit bisher 4:2-Siegen hinter dem TVK (5:1) in der Landesliga-Tabelle, sehr gut ins Spiel und konterten ihrerseits mit einem 11:0 zum 15:14 (9.). Von da an verlief das Spiel sehr ausgeglichen und litt trotz des hohen Niveaus lediglich unter der Regelschwäche beziehungsweise fehlenden Erfahrung der beiden jugendlichen Schiedsrichter.

Bis zur Pause hatte Konstanz wieder auf 37:30 erhöht, was auch daran lag, dass beim VfL außer den drei Topscorern kaum jemand Punkte machte. In der 12. Und 13. Minute gelangen den beiden Centern Leonhard Laar und Giuseppe Seggio dabei sogar Treffer von jenseits der Drei-Punkte-Linie.

Nach dem Wechsel war dennoch der Rückstand blitzschnell aufgeholt – 38:37, 24. Minute –, von da an war es ein Spiel auf des Messers Schneide.

Als es sieben Minuten vor dem Ende 57:54 für den VfL stand, packte Ante Kosor aus: Ein Zweier und ein Dreier sorgten für das 62:54 – und fünf Minuten lang (!) fiel auf beiden Seiten überhaupt kein Korb mehr. Das war natürlich die Entscheidung, der VfL behielt am Ende mit 70:62 die Oberhand.

Gewinnt das Team der Coaches Miguel Rodriguez und Sarah Wanzke auch das letzte Vorrundenspiel beim SV Böblingen (2:3) am kommenden Sonntag, kann Tabellenplatz drei zementiert werden. Vorne sind Ulm (6:0) und Söflingen (5:1) wohl stärker. ut

VfL: Alkhouri Elyas, Bakija (2), Cal (2), Failenschmid Clavera (13), Hinitschew (4), Kosor (7/1), Krizsan, Laar (21/1), Martini, Seggio (21/2).


Kaum Probleme mit Kroaten

Der vierte Saisonsieg im sechsten Spiel gelang der U14 der VfL-Basketballer in der Landesliga. Nur sechs Gäste der KKK Haiterbach wurden 67:44 besiegt.

15 Minuten lang wehrten sich die Kroaten des Kultur-Klubs erfolgreich, was aber auch daran lag, dass bis zum 18:17 (15.) die beiden Langen des VfL etwas unglücklich agierten. Leonhard Laar und Giuseppe Seggio verlegten ungewohnt oft, doch das war dann überstanden. VfL-Aufbauspieler Nil Failenschmid punktete dafür konstant und setzte seine Center gut ein. Doch erst nach dem 41:32 (29.) erlahmten die Kräfte der Gäste, ein 14:0-Lauf zum 55:32 (32.) entschied die Partie endgültig.

Mit nun 4:2-Siegen hat sich der VfL, der mit einigen Kooperationsspielern von Hellas Esslingen antritt, im Verfolgerfeld der Landesliga etabliert. ut

VfL: Alkhouri (4), Cal (8), Failenschmid (21), Hinitschew (2), Krizsan, Laar (18), Martini, Seggio (14).


Die Langen punkten riesig

Keine Mühe beim Tabellenletzten TSG Reutlingen hatte die U14 der VfL-Basketballer. Das 103:46 war der dritte Sieg im fünften Spiel.

Eklatant bei dem Spiel am Samstagmorgen in Reutlingen war die Überlegenheit der Kirchheimer Center Giuseppe Seggio (vom Kooperationspartner Hellas Esslingen) und Leonhard Laar, die zusammen 78 Punkte erzielten. Nur im ersten Viertel hatte der VfL etwas Anlaufschwierigkeiten (18:12), dann lief es beim Team von Knights-Assistant-Coach Miguel Rodriguez immer runder. Im dritten Viertel brachen die Gastgeber regelrecht ein, erzielten gerade mal zwei Punkte und Kirchheim erhöhte vom Pausenstand von 42:28 auf 75:30. Dem Göppinger Furkan Cal war es dann vorbehalten, den ersten 100er der U14 kurz vor Schluss perfekt zu machen.

Hinter Ulm und Söflingen hat der VfL (3:2 Siege) gute Chancen, den dritten Platz in der Landesliga zu erreichen. Das Schlüsselspiel beim derzeitigen Dritten TV Konstanz (4:1) steigt am übernächsten Sonntag. ut

VfL: Alkhouri Elyas (9), Cal (12), Failenschmid (6), Hinitschew (4), Kosor (2), Krizsan (2), Laar (25), Martini (8), Pachl (2), Seggio (33).


Tolles Niveau, knappe Niederlage

Auf Augenhöhe mit Landesliga-Spitzenreiter TSG Söflingen spielte die U14 der VfL-Basketballer, unterlag aber nach einem schwächeren Schlussviertel mit 72:80.

Fast durchweg auf Oberliga-Niveau lief dieses Landesligaspiel ab, wobei der VfL Kirchheim Größe und Kampfgeist, die Gäste aus Söflingen Raffinesse und Cleverness einsetzen konnten. Vor allem die „Großen“ des VfL wurden durch geschicktes „Pick’n-Roll“ immer wieder gut in Szene gesetzt und holten natürlich auch die Mehrzahl der Rebounds. So konnte das Team von Coach Miguel Rodriguez bis zu Beginn des letzten Viertels (60:62) mithalten, bevor sich die größere spielerische Reife des ungeschlagenen Tabellenführers, der seine drei Spiele zuvor mit einem Schnitt von 95:31 gewonnen hatte, doch durchsetzte. Die Entwicklung im Rodriguez-Team jedenfalls ist sichtbar und flott, von dieser Mannschaft mit drei Esslinger Koop-Spielern kann man noch einiges erwarten. ut
VfL: Alkhouri Elyas, Bakija, Cal (4), Failenschmid (16), Hinitschew, Kosor (9/1), D.Krizsan (3/1), Laar (21), Martini (1), Nannetti, Seggio (18).


Leonhard Laar trifft

Mit einem treffsicheren Center gewann die U14 der VfL-Basketballer ihr Landesliga-Auswärtsspiel bei der Zweiten des SV 03 Tübingen mit 68:56.

Gleich die ersten zehn Punkte zum 10:3 (5.) kamen von Leonhard Laar, der unter den Körben keine gleichwertigen Gegner hatte. Folgerichtig setzte sich der VfL mit zwei identischen 18:9-Vierteln bis zum Seitenwechsel auf 36:18 ab. Erst beim 52:28 (26.) erlahmte der Schwung etwas, Coach Miguel Rodriguez setzte nun auch mehr auf seine Bank. Die Tübinger nutzten das zu einem 16:4-Lauf und dem 56:44, richtig gefährlich kamen sie aber, auch dank der nächsten sechs Punkte von Laar zum 62:46, nicht mehr heran. Kirchheim feierte mit dem 68:56 den zweiten Sieg in Folge und kann sich womöglich in der Spitze der Landesliga festsetzen. ut

VfL: B.Bakija, Cal (13), Failenschmid (8), Hinitschew (6), Kosor (3/1), Krizsan (2), Laar (34), Martini (2), Nannetti.


Toller Heimstart

Nach der herben 47:71-Schlappe zum Saisonauftakt der U14-Landesliga bei der Ulmer Zweiten hat sich die U14 der VfL-Basketballer eindrucksvoll rehabilitiert und die scanplus Baskets Elchingen zu Hause 99:51 bezwungen.

Coach Miguel Rodriguez konnte dabei die ersten Früchte seiner Arbeit seit Anfang September sehen, als er zusammen mit Co-Trainerin Sarah Wanzke die U14-1 übernommen hatte. Allerdings konnten die Gäste kein echter Maßstab sein, zu schwach präsentierten sich die Elchinger, was Athletik, Körpergröße und Basketball-Fähigkeiten angeht.

Schnell zog der VfL 14:2 davon (6.), der 24:2-Lauf vom 22:9 (8.) bis zum 46:11 (15.) mit vielen schön herausgespielten Körben und starker Defensive begeisterte anschließend die fast vollzählig anwesenden Elternschar der Zwölf und 13-Jährigen. Am Ende reichte es haarscharf nicht für den Hunderter, was an drei vergebenen Korblegern in den letzten zwei Minuten lag.

Wo sich Kirchheim – diesmal verstärkt mit einem Spieler von Kooperationspartner Hellas Esslingen, zwei weitere sollen folgen – am Ende in der Landesliga einreihen wird, muss abgewartet werden. Entwicklungspotenzial ist zweifellos reichlich vorhanden. ut

VfL: Cal (20), Failenschmid (14), Hinitschew (6), Kosor (11/1), Laar (14), Martini (8), Nannetti (2), Pachl (12), Seggio (12).


 

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